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Data Becker – Digitalfotos professionell bearbeiten mit Photoshop

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Fotografie läuft heute de facto nur noch digital. Das eröffnet auch Anfängern Nachbearbeitungsmöglichkeiten, die früher schlicht undenkbar waren. Alles was dazu gehört, ist die richtige Software und ein bisschen Know-How.

Pavel Kaplan, Autor von “Digitalfotos professionell bearbeiten mit Photoshop” möchte in seinem Buch Einsteigern der digitalen Nachbearbeitung einfach umzusetzendes Grundwissen für die üblichen Standardprobleme vermitteln. Seine Botschaft ist klar: weg von der automatischen Bildkorrektur hin zur individuellen Bearbeitung.

Dass solche individuellen Ergebnisse nicht nur viel besser aussehen, sondern auch im Grunde nicht schwer zu erzielen sind, wird bereits bei der Lektüre und Nacharbeit der ersten Beispiele klar. Behandelt werden, nach einer ausführlichen Einführung in die Grundlagen der digitalen Fototechnik, Themen wie die Farbkorrektur, wichtige Retuschetechniken und die Beseitigung kleiner Schönheitsfehler. Zuletzt wird noch kurz auf die Produktfotografie eingegangen. Damit wird natürlich nur ein winziger Teilbereich der Möglichkeiten aus Photshop abgedeckt. Wer diese Beispiele jedoch einmal erlernt, hat als Einsteiger schon viel gewonnen.

Viele Beispiele und Anwendungsszenarien erleichtern das Verständnis. Es ist kein Vorwissen erforderlich und die Texte sind einfach geschrieben. Sehr viele Fotos bieten einen Vorher-Nachher-Vergleich oder zeigen den aktuellen Bearbeitungsschritt. Allerdings wären an einigen Stellen Bildunterschriften durchaus angebracht gewesen, weil man wegen der vielen Fotos doch leicht den Überblick verlieren kann.

Im Buch ist die aktuelle Photoshop-Version CS3 zwar noch nicht berücksichtigt. Das macht indes kaum einen Unterschied, da sich die Arbeitsmethoden nicht verändert haben.

“Digitalfotos professionell bearbeiten mit Photoshop” ist für 39,95 € erhältlich.

Fazit
“Digitalfotos professionell bearbeiten mit Photoshop” bietet einen hervorragenden Einstieg in die Photoshop-Nachbearbeitung und gibt dem Leser Lösungen für die gängigsten Standardprobleme an die Hand. Das Buch ist leicht verständlich geschrieben. Manchmal sind die Beispiele etwas zu kurz geraten. Dennoch ist das Buch für Einsteiger sehr zu empfehlen.

Data Becker – Das Geheimnis beein-druckender RAW-Fotos

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Immer mehr moderne digitale Spiegelreflexkameras bieten neben der Speicherung des Bildes als JPEG oder TIFF auch das RAW-Format an. In diesem Format werden die Belichtungsinformationen der Kamera unverarbeitet im “Rohzustand” gespeichert, was dieses Format optimal zur Nachbearbeitung macht.

Das Buch “Das Geheimnis beeindruckender RAW-Fotos” von Gabriela Ürlings und Martin John behandelt die Frage, was ein RAW-Foto überhaupt ist, beschreibt mehrere Software-Lösungen, mit denen dieses Format gelesen und bearbeitet werden kann und zeigt schließlich verschiedene Fotoszenarien auf und erklärt deren Lösung mit Hilfe der RAW-Nachbearbeitung.

Anschaulich wird auf die technische Seite eingegangen und es werden praktisch gut verwertbare Lösungen aufgezeigt. Viele Fotos im Buch veranschaulichen das Erklärte und erleichtern das Verständnis. So manch ein Foto gibt auch Anregungen für die eigene Fotografie.

Die Texte sind sehr leicht zu lesen und eignen sich hervorragend als Lektüre für ein oder zwei Abende. Als Zielgruppe klar erkennbar sind Einsteiger der digitalen Bildbearbeitung. Ihnen wird mit dem Buch ein schneller und einfacher Einstieg in die Materie ermöglicht. Im Praxis-Teil gibt es Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Bildbearbeitung.

Das Buch zeigt neben den Anwendungen der RAW-Nachbearbeitung aber auch ihre Grenzen.

“Das Geheimnis beeindruckender RAW-Fotos” konzentriert sich vor allem auf die Nachbearbeitungssituation. Wer möglichst viele Tipps zum Fotografieren selbst sucht, wird hier nicht fündig.

Das Buch ist 176 Seiten stark und in einem Softcover. Kostenpunkt 24,95 €.

Fazit
“Das Geheimnis beeindruckender RAW-Fotos” bietet einen guten Einstieg für Anfänger und eher unerfahrene Digitalfotografen, was die Bildbearbeitung angeht. Wünschenswert wären mehr Nachbearbeitungsszenarien und deren Lösungen.