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Fotobearbeitung und Bildgestaltung mit Gimp 2.6

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Gimp hat sich in den letzten Jahren zur kostenlosen Photoshop-Alternative gemausert und findet unter Einsteigern wie auch unter Fortgeschrittenen immer mehr Anhänger. Dennoch erschließt sich die Bedienung gerade für Anfänger nicht ohne Weiteres.

Das Buch „Fotobearbeitung und Bildgestaltung mit Gimp 2.6“ von Klaus Gölker will vor allem Anfängern den Einstieg in die digitale Fotobearbeitung erleichtern. Dem eigentlichen Inhalt des Buchs vorangestellt ist eine Einführung zu den Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung und zur Installation von Gimp. Es folgt eine systematisch etwas deplazierte 20-seitige Erklärung zur Arbeit mit dem RAW-Format. Diese hätte besser ans Ende des Buches gehört.
In der Folge werden grundlegende Arbeitstechniken mit Gimp beschrieben. Vom Bildzuschnitt bis zur Arbeit mit Gradationskurven. Ein großer Teil des Buchs ist der Arbeit mit Masken und Ebenen gewidmet. Auch das Erstellen von Collagen wird behandelt und es wird ein Abstecher in Richtung HDR-Fotografie geboten.

Dabei ist die Herangehensweise nicht nur theoretisch, sondern stets praktisch nachvollziehbar gestaltet. Das ist eine Stärke des Buchs. Kurz und knackig wird der geneigte Leser zu praktisch verwertbaren Ergebnissen geführt. Allerdings ist das auch genau der Grund, weshalb Fortgeschrittene Gimp-Nutzer und Umsteiger schnell an die Grenzen des Buchs stoßen werden.

Positiv ist, dass die dem Buch beiliegende DVD Beispielbilder und sogar eine PDF-Version des Buchs enthält. Das Buch ist leicht verständlich geschrieben und viele Bilder illustrieren die einzelnen Arbeitsschritte und erleichtern so das Verständnis. Es werden alle wichtigen Standardaufgaben erklärt.
Das Buch „Fotobearbeitung und Bildgestaltung mit Gimp 2.6“ von Klaus Gölker ist für 35 Euro erhältlich.

Fazit
„Fotobearbeitung und Bildgestaltung mit Gimp 2.6“ von Klaus Gölker bietet einen leichten Einstieg für Anfänger der digitalen Bildbearbeitung, die mehr Wert auf schnelle und verwertbare Ergebnisse, denn auf umfangreiches Hintergrundwissen legen.

Merz/Stechl: Licht und Belichtung in der Fotografie

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Fotografie leitet sich von den altgriechischen Wörtern photos, das Licht, und graphein, zeichnen, ab. Fotografie heißt übersetzt also soviel, wie mit Licht zeichnen. Was banal klingt, ist jedoch vielen nicht bewusst, schließlich knipsen sich Bilder seit Autofokus und Belichtungsautomatik fast von selbst und was nicht gleich auf dem Foto perfekt aus der Kamera kommt, wird eben anschließend digital nachgearbeitet. Doch Photoshop & co. können nicht zaubern.

“Licht und Belichtung in der Fotografie” von Rinhard Merz und Karl Stechl ist mittlerweile in der 2. Auflage erschienen. Die Autoren vermitteln dem Leser die Grundbegriffe und den Einsatz von Licht. Und zwar in Theorie und praktischer Anwendung. Das Buch ist systematisch aufgebaut und erinnert stellenweise an ein Lehrbuch. Dies ist jedoch nicht im negativen Sinne zu verstehen, sondern diese Tatsache erlaubt es interessierten Lesern, das relevante Wissen zu erfassen.

Zahlreiche Beispielfotos befinden sich im Buch. Dabei wurde weniger Wert auf grandiose “Wow”-Aufnahmen sondern auf die thematischer Nähe zum Text gelegt. Besonders erfreulich sind Vergleichsfotos. Beispielsweise bei unterschiedlicher Belichtung, unterschiedlichen Tageszeiten oder unterschiedlichen Belichtungszeiten.

“Licht und Belichtung in der Fotografie” besteht aus sieben Kapiteln: Eigenschaften des Lichts, Kontrast und Belichtung, Licht >on location<, Fotografieren mit dem Blitzgerät, Studiolicht, Licht bearbeiten und gestalten am PC und Motivtipps.li

Das Buch wird auch anspruchsvolleren Lesern gerecht, da neben zahlreichen leicht umzusetzenden Praxistipps auch die theoretische Seite nicht völlig außen vor gelassen wird. Wer dagegen nur ein paar “Kochrezepte” für bessere Fotos sucht, ist hier falsch. Vielmehr sind Engagement und aufmerksames Lesen Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz des Buchs. Doch die Mühe zahlt sich aus. Das Buch vermittelt tatsächlich umfänglich alles Wissenswerte zum Thema Licht, was ein Fotograf wissen sollte. Es eignet sich sowohl für ambitionierte Amateurfotografen als auch für angehende Fotografen in der Ausbildung.

“Licht und Belichtung in der Fotografie” enthält 179 Seiten. Es ist im Februar 2009 im dpunkt Verlag erschienen und kostet 32 Euro.

Fazit
“Licht und Belichtung in der Fotografie” ist ein geeignetes Buch für Fotografen, die sich eingehender mit der Thematik “Licht” auseinandersetzen wollen. Eine ausgewogene Mischung aus Lehrbuchsystematik und Praxisbeispielen machen es zu einem informativen und absolut lesenswerten Werk für Amatuerfotografen und Fotografen in der Ausbildung.