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Rod Ashford – Licht in der Aktfotografie

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Der Lichteinfall ist oft das entscheidende Detail, das ein herausragendes Foto von einem Schnappschuss unterscheidet. Gerade die Aktfotografie lebt vom gekonnten Lichteinsatz und natürlich auch vom Spiel mit den Schatten.

Rod Ashford zeigt in seinem Buch “Licht in der Aktfotografie” 60 Aufnahmesituationen in 5 Kapiteln geordnet: Tageslicht, Blitz: Eine Lichtquelle, Blitz: Mehrere Lichtquellen, Fotoleuchten und andere Lichtquellen und die Kombination von Lichtquellen. Zu jeder Aufnahme, die oft ganzseitig auf das Hochglanzpapier des Buches gedruckt sind, sind stichpunktartig die wichtigsten Aufnahmeinformationen, wie Lichtquelle, Objektiv und Zweck des Fotos angegeben. Außerdem findet sich eine Skizze, die den Einsatz der Lichtquelle(n) veranschaulicht und die Lage sonstiger Hilfsmittel erklärt. Außerdem findet sich meist auch ein Zitat des Fotografen und eine kurze Erläuterung der Aufnahmesituation.

Der Aufbau des Buchs ähnelt sehr dem in der gleichen Reihe erschienenen Werk “Licht in der Porträtfotografie” von Steve Bavister. Auch in “Licht in der Aktfotografie” hat man fast den Eindruck, live beim Shooting dabei zu sein. Allerdings muss sich auch dieses Buch die Kritik gefallen lassen, dass einige nachträglich durch Druck oder Nachbearbeitung verfremdete Fotos in einem Buch mit dem Schwerpunkt Licht kaum eine Daseinsberechtigung haben.

Positiv hervorzuheben ist bei diesem Buch, und dadurch hebt es sich auch von “Licht in der Porträtfotografie” ab, dass die abgedruckten und besprochenen Aufnahmen systematischer ausgewählt und angeordnet sind. Dies ermöglicht es dem geneigten Leser erst, sich sinnvoll mit unterschiedlichen Belichtungssituationen gedanklich auseinanderzusetzen. Dabei ist “Licht in der Aktfotografie” jedoch kein Lehrbuch, sondern vielmehr ein systematisch angeordneter und kommentierter Bildband, der Informationen zur Aufnahmesituation enthält.

Das Hardcover-Buch enthält 160 Seiten und ist im Franzis-Verlag erschienen. Es ist seit Februar 2009 zum Preis von 39,95 Euro erhältlich.

Fazit
“Licht in der Aktfotografie” von Rod Ashford ist eine spannende Kombination aus Bildband und systematischer Aufbereitung der Aufnahmesituation. Die besprochenen Aufnahmen sind mit Bedacht ausgewählt und eignen sich, gewisse Vorkenntnisse vorausgesetzt, zum Selbststudium. Einziger Wermutstropfen sind die Hand voll Fotos, welche nachträglich verfremdet worden sind und damit von der Thematik “Licht” ablenken.

Steve Bavister – Licht in der Porträtfotografie

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Die Porträtfotografie lebt vom gekonnten Einsatz von Lichtquellen. Daher beschäftigt sich das Buch “Licht in der Porträtfotografie” von Steve Bavister genau mit diesem Thema und verspricht “60 Workshops für das perfekte Spiel mit Licht und Schatten”.

Auf eine sehr kurze Einführung folgen ab Seite 20 bereits die angekündigkten Workshops. Diese sind in Form von einem ganzseitigen Foto aufgearbeitet. Daneben befindet sich ein sehr kurzer Begleittext, in dem meist das Foto, der Fotograf und die Aufnahmesituation beschrieben werden. Es finden sich darüber hinaus einige Eckdaten zum Foto, wie Verschlusszeit, Objektiv, Lichtquelle und so weiter. Ferner befindet sich neben jedem Foto eine Skizze, in der die Aufnahmesituation inklusive aller Lichtquellen aufgezeichnet sind.

Die ausgewählten Fotos, angeordnet in den Kapiteln Outdoor/Umgebungsaufnahmen, einfache Beleuchtungstechniken, zwei Lichter und komplexere Setups, sind allesamt ansprechend. Unter den Aufnahmen befinden sich auch ein paar Porträts von Promis, wie Angelina Jolie oder Jeff Goldblum.

Die Kombination des Fotos als Endergebnis und der Skizze des Lichtaufbaus sowie eines kurzen Erläuterung zum Situation geben ein wenig das Gefühl, live bei der Aufnahme dabei zu sein und dem Fotografen über die Schulter zu schauen. Darüber hinaus vermitteln einige der abgedruckten Portraitfotografien Amateurfotografen wertvolle Inspirationen und Ideen.

Schade ist dagegen, dass die Bildbeschreibungen zu kurz gehalten sind und so gerade ambitionierten Amateuren die Hauptinformationen aus Bild und Beleuchtungsskizze ziehen müssen. Besser wäre es gewesen, die Wahl der eingesetzten Beleuchtungsmittel zu begründen und deren Wirkung im konkreten Einzelfall zu erläutern. Unklar ist auch, weshalb unter den Fotos auch einige sind, die durch Nachbearbeitung, wie beispielsweise eine bestimmte Druckart, verfremdet worden sind. Dadurch tritt das konkrete Fotoergebnis in den Vordergrund, das Licht jedoch thematisch in den Hintergrund.

Das Buch “Licht in der Porträtfotografie” enthält 160 Hochglanzseiten und ist Februar 2009 zum Preis von für 39,95 Euro im Franzis Verlag erschienen.

Fazit
“Licht in der Porträtfotografie” enthält zahlreiche inspirierende Porträtfotografien und eignet sich gut zur Bereicherung der Ideen eines ambitionierten Amateurfotografen. Systematisch aufbereitetes und tiefer gehendes Wissen über grundlegende Beleuchtungstechniken wird man allein durch die Lektüre dieses Buchs jedoch nicht erwerben.