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ACDSee 8 Foto-Manager

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Wer viele digitale Fotos erstellt und diese auch nach Jahren noch auffindbar und nutzbar machen will, muss diese nicht nur sicher aufbewahren und vor Datenverlusten schützen, sondern auch organisieren. Denn wer tausend oder mehr Fotos einfach in den “Eigene Bilder”-Ordner kopiert, wird damit auf Dauer nicht glücklich werden.

ACDSee 8 ist ein Bildverwaltungsprogramm. Im Stile des Datei-Explorers werden Fotos als kleine Vorschau angezeigt. Dabei bauen sich die kleinen Vorschaubilder (“Thumbnails”) im Gegensatz zur Windows XP-Fotovorschau extrem schnell auf. Sogar in Verzeichnissen mit mehreren tausend Fotos werden die kleinen Vorschaufotos sehr schnell angezeigt, so dass kaum Wartezeit anfällt.

Mit einem Doppelklick öffnet sich die Vollbildansicht. In der Vollbildansicht können auch verschiedene Bearbeitungsvorgänge, wie Bildschärfe, Kontrast, Farbausgleich, Bildbelichtung und andere Einstellungen vorgenommen werden.

ACDSee organisiert die Fotos ganz normal in Ordnern und Unterordnern, die vom Nutzer benannt werden können. Was sich selbstverständlich anhört, ist keineswegs Standard. Manche Programme importieren die Fotos von der Kamera in Ordner mit kryptischen Bezeichnungen mit der Folge, dass man die Fotos ohne das jeweilige Programm nicht ohne größeren Suchaufwand wieder auffinden kann.

Neben der Organisation in Ordnern können Bilddateien auch Bezeichnungen zugewiesen werden. Hier gibt ACDSee drei Möglichkeiten vor. Die komfortabelste Möglichkeit ist die ACDSee Datenbank. Hier können Fotos beschrieben und bewertet werden. Außerdem können den Fotos verschiedenen Kategorien zugeordnet werden. Diese Informationen werden allerdings nicht mit den Fotos weitergegeben.
Anders die EXIF und IPTC-Informationen, die direkt in den Dateien gespeichert werden. Hier können ebenfalls Texte und Daten gespeichert werden, die mit den Fotos weitergegeben werden und nach denen mit ACDSee auch gesucht werden kann.

Eine sehr leistungsfähige Funktion ist die Stapelverarbeitung. Hier können Bilderdrehungen, Größenveränderungen und andere Bildbearbeitungsvorgänge auf eine Reihe von Fotos angewandt werden. Das spart viel Zeit. Außerdem kann ACDSee auch Dateien nach bestimmten vom Benutzer festgelegten Mustern vergeben.

ACDSee unterstützt praktisch alle gängigen Fotoformate und kann Bildergalerien im HTML-Format und PDF-Dateien ausgeben. Bilder können auch in andere Formate konvertiert werden.

Ein weiteres praktisches Feature ist die Archivunterstützung. Das Programm kann nämlich viele Komprimierungstypen öffnen. Darunter auch ZIP und ACE.

Seit kurzem wird auch eine PRO-Version von ACDSee 8 angeboten. Diese unterstützt auch RAW-Dateien und deren verlustfreie Nachbearbeitung, sowie die Stapelverarbeitung von IPTC-Daten. Zielgruppe hier sind Profifotografen.

ACDSee 8 kostet 39,99 € und als Pro-Version 99,99 €.

Fazit
ACDSee 8 ist ein sehr gutes Programm zur Bildverwaltung. Es ist einfach zu bedienen, leistungsfähig und sehr schnell. Für alle, die mehr als nur ein paar Fotos haben, ist ACDSee 8 eine wirkliche Bereicherung. Wer überdurchschnittlich viele Fotos macht oder auf die Verarbeitung von Kamera-RAW-Daten angewiesen ist, sollte zur Pro-Version greifen.
ACDSee 8 ist das zur Zeit beste Fotoarchivierungsprogramm auf dem Markt und uneingeschränkt zu empfehlen.

Pocket Mindmap

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MindMaps sind Darstellungen, welche Beziehungen zwischen Begriffen grafisch aufbereitet abbilden, so dass auch komplexe Sachverhalte schnell erfasst und gedanklich später leichter abrufbar sind.

Das Prinzip geht von einem zentralen Begriff in der Mitte des virtuellen Blattes aus, von dem aus sich weitere Begriffe abzweigen, die wiederum untergliedert sein können. Durch diese Methode der Gedanken-Organisation soll einerseits das systematische Ordnen von Begrifflichkeiten während des Brainstorming ermöglicht werden und durch die visuell-grafische Komponente eine zusätzliche Hilfe beim auswendig-Lernen z.B. für Vorträge geboten werden.

Pocket Mindmap ist eine MindMapping-Applikation für den PocketPC. Dabei ist die Anwendung kompatibel zur Software “MindManager” der Firma MindJet und ermöglicht so den Datenaustausch zwischen Desktop-PC und dem PocketPC. Dabei kann Pocket Mindmap die Dateien nicht lediglich betrachten, sondern auch verändern.

Die Bedienung der Grundfunktionen ist dabei erfreulich einfach. Mit eine einfachen Klick auf “Neu” wird bereits ein neues Feld geöffnet, das lediglich betitelt werden muss und bereits eine Verbindung zum vorher selektierten Themenfeld aufweist. So können zügig einfach strukturierte MindMaps erstellt werden.

Neben Kurztexten können auch Hyperlinks zu Dateien, Websites oder anderen Feldern gesetzt werden. Zusätzlich ist es auch möglich, gesprochene Texte als Audionotiz zu speichern oder auf dem Touchscreen gezeichnete Grafiken zu hinterlegen. Außerdem können neben die Feldtexte noch vorgegebene Icons platziert werden, was der MindMap einen höheren Wiedererkennungswert verschafft.

Trotz aller positiven Aspekte hat ein MindMapping Programm auf dem PocketPC freilich auch seine Grenzen. Diese werden weniger durch die Programmfunktionalität, als vielmehr durch das Gerät bestimmt. So ist ein kleiner Bildschirm hinderlich, wenn es gerade um die ganzheitliche Ansicht komplexer Grafiken geht und die Eingabe umfangreicherer MindMaps ist auf den kleinen PocketPCs auch anstrengender als auf dem PC.

Pocket Mindmap ist zum Preis von 49€ erhältlich.

Fazit
Pocket Mindmap kann mehr, als man so einem PocketPC-Programm zutraut. Es ist eine komfortable und handliche Ergänzung zu MindManager auf dem PC, kann dieses jedoch nicht ersetzen. Wer unterwegs nicht auf seine MindMaps verzichten will, sollte sich auf alle Fälle die 30-Tage Shareware-Version zum Austesten herunterladen.