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Duden Korrektor Plus 5 – Recht und Verwaltung

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Wie schreibt sich doch gleich…? Jeder von uns kennt diese Situation. Der Word-Rechtschreibüberprüfung sind wieder einmal alle Schreibweisen recht oder sie findet Fehler, wo keine sind, und der Nutzer ist auf alternative Lösungen angewiesen. Gerade in Bereichen, die nicht der Alltagssprache angehören kapituliert eine normale Rechtschreibüberprüfung regelmäßig und stört mehr als sie hilft. Der eine wirft dann ein Münze und versucht so die richtige Schreibweise zu erraten, der andere versucht über eine Google-Suchanfrage im Stile eine Publikums-Jokers eine Art herrschende Meinung zu finden. Wer es genau wissen will, sollte im Duden nachschlagen. Aber wer bemüht denn heute noch ein Buch?

Hier haben wir uns den Duden Korrektor Plus in der Version 5 mit dem Upgrade “Recht und Verwaltung” genauer angeschaut. Zunächst muss der Duden Korrektor Plus installiert werden. Das Programm integriert sich mit seiner Rechtschreibüberprüfung in Word. Außerdem wird ein Programm mit dem Titel “Office Bibliothek” installiert. Dieses kann unabhängig von der Textverarbeitung genutzt werden, um Begriffe nachzuschlagen.

Die Plus-Version des Duden Korrektors enthält vier Nachschlagewerke. Neben dem Rechtschreib-Duden sind auch ein Fremdwörterbuch, ein Synonymwörterbuch und der Duden – Richtiges und gutes Deutsch dabei. Die Office Bibliothek lässt sich gut bedienen und ist im Büroalltag gut zu gebrauchen.

In Word ersetzt der Duden Korrektor die integrierte Rechtschreibüberprüfung. Zusätzlich zur Verfügung stehen eine zuverlässige Silbentrennung, an der es nichts auszusetzen gibt, und eine verbesserte Grammatiküberprüfung, die tatsächlich meist brauchbare Resultate liefert.

Kern des Duden ist jedoch die Rechtschreibüberprüfung. Um das Upgrade Recht und Verwaltung auszutesten, haben wir eine Liste mit 200 gängigen juristischen Fachbegriffen von “abberatio ictus” über “lex specialis” bis hin zu “Zwangsvollstreckung” zusammengestellt. Insgesamt waren dies 285 Wörter. Die in Word 2007 standardmäßig integrierte Rechtschreibkorrektur hatte hier 67 fehlerhafte Wörter in 46 Begriffen gefunden. Im Vergleich dazu hatte das Duden Korrektor 5-Upgrade Recht und Verwaltung lediglich drei Fehler gefunden. Er hatte den im juristischen Sprachgebrauch gängigen Begriff “nasciturus” (Leibesfrucht), den Ausdruck “inter partes” (Wirkung nur zwischen den sich streitenden Parteien) und den Namen “d’Hondt” (das d’Hondt-Auszählungsverfahren wurde bis 1983 bei den Bundestagswahlen verwendet) zu Unrecht als fehlerhaft angesehen.

Der Duden Korrektor 5 ist in der Plus-Version für 49,95 Euro erhältlich. Das Upgrade Recht und Verwaltung kostet nochmals 29,95 Euro.

Fazit
Der Duden Korrektor Plus 5 bietet ein Stück mehr Sicherheit bei der Textverarbeitung im Büroalltag. Peinliche Silbentrennungsfehler lassen sich so zuverlässig vermeiden und die Textkorrektur wird erleichtert. Das Upgrade Recht und Verwaltung hat unsere Erwartungen erfüllt. Im Test lag die Fehlalarmquote im Vergleich zur Word-Rechtschreibüberprüfung etwa zwanzigmal niedriger.

Citavi Pro

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Beim Erstellen umfangreicherer wissenschaftlicher Arbeiten, wie Diplomarbeiten, Masterarbeiten oder Dissertationen hat man als Bearbeiter mit einer ganzen Reihe von Schwierigkeiten zu kämpfen. Man muss den Inhalt vieler Bücher, Aufsätze und Internetfundstellen beim Verfassen der Arbeit parat haben oder wenigstens schnell auffinden können und die Fundstellen per Zitatangabe korrekt belegen. Doch ohne Hilfsmittel verliert leicht den Überblick.

Citavi ist ein Programm zur Literaturverwaltung, das Studenten und Wissenschaftlern die Arbeit erleichtern will. Die Software ermöglicht das einfache Erfassen der Literaturangaben. Die Eingabe der ISBN-Nummer genügt und per Online-Verbindung fragt Citavi automatisiert verschiedene Internet-Datenbanken ab und speichert die Daten in der lokalen Datenbank. Bei Internetquellen hilft das Citavi-”Picker”-Tool. Im Browser einfach mit einem Rechtsklick das Kontextmenü öffnen und “Website als Titel aufnehmen” wählen.

Neben der einfachen Literaturverwaltung bietet Citavi auch Funktionen zur Wissensorganisation. Man kann zu den einzelnen hinterlegten Titeln Zitate eingeben, Ideen notieren und alles auch übersichtlich ausdrucken lassen. Bei Websites kann man auch automatisiert Screenshots abspeichern. Letzteres ist sehr praktisch, wenn die Website später einmal offline sein sollte

Sind die Literaturangaben einmal in der Datenbank, kann mittels der Zitierfunktion beispielsweise in Microsoft Word eine Citavi-Textmarke eingefügt werden, die etwas kryptisch etwa so aussehen können {Paul 2003 #20: S. 40}. Sobald der Text fertiggestellt ist, wandelt Citavi die Marken in leserliche Fußnoten oder Fundstellennachweise um. Dabei werden unzählige Zitierstile unterstützt. Wer nichts Passendes findet, kann selbst einen erstellen oder einen vorhandenen Stil abändern. Auch Literaturverzeichnisse können per Knopfdruck erstell werden.

Die Bedienung von Citavi ist zwar intuitiv gut möglich, für Neulinge in der Literaturverwaltung jedoch leicht gewöhnungsbedürftig. Die ständig eingeblendeten Hilfefunktionen erleichtern den Einstieg aber ungemein.

Lobend hervorgehoben werden sollte hier auch, dass häufig Softwareupdates zur Verfügung stehen. Ganz offensichtlich ist man von Seiten des Herstellers sehr bemüht, die Software stets weiterzuentwickeln.

Citavi kostet für Geschäftskunden 154 Euro und für Privatanwender 91,63 Euro. Eine kostenlose Version, die nur 100 Datensätze veraltet, kann unter www.citavi.com heruntergeladen werden.

Fazit
Citavi ist ein sehr umfangreiches und leicht zu bedienendes Literaturverwaltungsprogramm. Es bietet eine Vielzahl von Einstellungs- und Ausgabemöglichkeiten. Dem Nutzer steht es frei, alle Funktionen zu nutzen oder beispielsweise nur die Literaturverwaltung ohne die Wissensorganisation. Citavi kann sogar von einem USB-Stick aus gestartet werden und lässt kaum einen Wunsch offen. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Zitate in der Textverarbeitung während der Bearbeitung nicht im Reintext angezeigt werden. Wer sich damit abfinden kann, sollte auf alle Fälle die kostenlose Version testen.