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Jaws PDF Creator 4

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Jaws PDF-Creator 4 ist ein Programm zur Erstellung von Adobe-Acrobat-kompatiblen PDF-Dateien. PDF steht für “portable document file”. Dieses Format wurde in seiner ersten Version 1993 von der Firma Adobe vorgestellt. Es dient nicht nur dazu, Dokumente auf verschiedenen Systemen unabhängig von der installierten Software anzuzeigen, sondern ermöglicht auch eine Darstellung, die auf allen Systemen identisch ist. PDF-Dokumente werden mit dem kostenlos erhältlichen “Acrobat Reader” angezeigt. Jaws PDF-Creator unterstützt die PDF-Version 1.5.

Konvertierung
Mit Jaws PDF-Creator kann ein Dokument auf mehrere verschiedene Arten in eine PDF-Datei konvertiert werden. Per Druckauftrag, über die Jaws-PDF-Anwendung oder durch ein Microsoft-Office PlugIn.

Jaws PDF Creator installiert sich als virtueller Drucker. Das bedeutet, dass Nutzer aus jeder Anwendung, die eine Druckfunktion bietet PDF-Dateien erstellen können. Dabei muss lediglich als Drucker der ‘Jaws PDF Creator’ ausgewählt werden. Dann wird man lediglich nach dem Dateinamen und der Ausgabequalität gefragt und die Datei ist fertig.

Der Jaws PDF Creator integriert sich außerdem in Microsoft Excel, Word und PowerPoint. Dadurch profitiert der Anwender bim Ablegen im PDF-Format von den zusätzlichen Funktionen, die diese Programme bieten. So können verschiedene Einstellungen zu Hyperlinks und Notizen gemacht werden.

Die dritte Möglichkeit bietet ‘Jaws toPDF’. Das ist eine eigenständige Anwendung, über die per Drag&Drop vorhandene PostScript und EPS-Dateien in das PDF-Format gebracht werden können.

Weitere Funktionen
Neben der reinen PDF-Erstellung können noch verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Da wären vorkonfigurierte Qualitätseinstellungen und die Kompression. Besonders praxisrelevant sind auch die Sicherheitseinstellungen. Durch sie kann festgelegt werden, ob beim Öffnen des Dokuments ein Kennwort abgefragt werden soll. In Abhängigkeit von der PDF-Version wird eine 40- oder 128-Bit-Verschlüsselung eingesetzt. Auch die Drucken- und Kopieren-Funktionen des PDF-Dokuments können deaktiviert werden. Dies ist bei Veröffentlichungen über das Internet hilfreich, um Urheberrechte zu schützen und um eine uneingeschränkte Nutzung zu verhindern.

Leider können die Einstellungen nicht über den Druckertreiber bei jedem Druckvorgang vorgenommen werden, sondern müssen über die Systemsteuerung eingestellt werden müssen. Das macht es etwas umständlicher, bei jedem einzelnen Druckvorgang andere Einstellungen vorzunehmen.

Jaws PDF-Creator kostet 89 € als Download-Version und 114 € als Box-Version.

Fazit
Jaws PDF-Creator bietet einen guten Funktionsumfang und eine einfache Bedienung.

Pixmantec Raw Shooter Premium 2006

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Gerade neuere digitale Spiegelreflexkameras bieten häufig die Funktion, Fotos neben dem komprimierten JPEG-Format auch im RAW-Format abzulegen. Das RAW-Format bietet gegenüber anderen Speichermethoden verschiedene Vorteile im Hinblick auf die Bildqualität, da in diesem Format die Bilddaten, ohne Nachbearbeitungsprozesse durch die Automatik der Kamera, mit einer sehr hohen Farbtiefe abgespeichert werden. Schattenseite dieser Technik ist allerdings, dass es nicht „ein” RAW-Format gibt, sondern jeder Kamerahersteller gleich mehrere dieser Formate in seine verschiedenen Kameramodelle implementiert. Diese große Vielfalt an Formaten hat zur Folge, dass RAW-Dateien von gängigen Bildbearbeitungsprogrammen nicht verarbeitet werden können. Abhilfe schaffen so genannte RAW-Konverter. Das sind Programme, welche die RAW-Dateien in andere Formate umwandeln können.

„RAW Shooter Premium 2006″ von Pixmantec ist ein solcher RAW-Konverter. Neben einer einfachen Funktion, mit der die Bilddateien in ein anderes Format transformiert werden können, bietet die Software aber auch verschiedene Funktionen zur Bildnachbearbeitung. Die Benutzeroberfläche der Software erweckt dabei eher den Eindruck eines kleinen Bildbetrachtungsprogramms. Doch der Schein trügt, denn die auf der Seitenleiste befindlichen Regler ermöglichen eine Vielzahl an Nachbearbeitungsmöglichkeiten. Dabei geschehen alle Bearbeitungsvorgänge non-destruktiv, das bedeutet, die Nachbearbeitungsvorgänge werden nicht auf die Bilddatei selbst angewandt, sondern in einer ausgelagerten Datei ausgeführt, so dass die RAW-Datei in ihrem Originalzustand nicht angetastet wird und folglich auch nicht durch die Nachbearbeitung zerstört werden kann.

Von den Nachbearbeitungsreglern sollen hier lediglich die für helle und dunkle Bereiche separat einstellbaren Kontraste erwähnt sein. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit einem einzelnen Mausklick das Foto mit einem aus der Farbskala gewählten Farbton einzufärben. Letztlich steht auch eine sehr flexibel einstellbare Tonkurve zur Verfügung. Statt einer Schritt-für-Schritt-Rückgängig-Funktion bietet RAW-Shooter die Möglichkeit, „Snapshots” der aktuellen Bearbeitungsstufe anzufertigen, die es ermöglichen, zu einem späteren Zeitpunkt zum aktuellen Bearbeitungsstand zurückzukehren.

Neben der Einzelbearbeitung bietet RAW-Shooter auch die Möglichkeit, die Bildeinstellungen individuell oder im Stapelverarbeitungs-Verfahren auf andere RAW-Dateien anzuwenden. Besonders interessant ist die Möglichkeit, Voreinstellungen für alle Fotos zu definieren, die mit einem bestimmten Kameramodell und mit bestimmten Einstellungen fotografiert worden sind. Dadurch lassen sich viele sonst manuell durchzuführenden Bearbeitungen vereinfachen.

Die möglichen Arbeitsergebnisse sind sehr gut und es ist auch kein technisches Vorwissen erforderlich, um das Programm zu bedienen. Obgleich die Oberfläche schon nach einer kurzen Einarbeitungszeit gut zu handhaben ist, empfiehlt es sich, einen Blick in die Online-Hilfe zu werfen.

RAW-Shooter Premium 2006 unterstützt sehr viele verschiedene RAW-Formate, kostet 99$ zzgl. 25% MwSt. und ist über www.Pixmantec.com erhältlich.
Fazit
RAW-Shooter Premium ist ein gut leicht zu bedienendes und sehr effektives RAW-Bearbeitungsprogramm. Die kompakt angeordneten Schieberegler ermöglichen einen zügigen Arbeitsablauf. Insgesamt ist die Software vor allem für professionelle und ambitionierte Hobbyfotografen zu empfehlen, die viel mit RAW-Dateien arbeiten.