Computer-TIP - Testberichte, Informationen & Produktvorstellungen

 

Mindjet MindManager Pro 7

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Es gibt Neues von Mindjet. Ende 2007 kam MindManager Pro in Version 7 auf den Markt. Das Programm erstellt Mindmaps und kanns so bei der Entscheidungsfindung, beim Projektmanagement oder der Lösung praktisch jeden sonstigen grafisch darstellbaren Problems behilflich sein.

Mittlerweile ist die Programmoberfläche an das neue Look & Feel von Office 2007 angepasst worden. Die Umstellung fällt im Gegensatz zu Microsofts neuer Office-Version erfreulich leicht und ist eine Bereicherung.

Mindmanager Pro lebt von der Anbindung an Word, Excel und Outlook. Es können Ausrisse von Tabellen dargestellt werden, Absätze aus Texten importiert werden und Termine, Aufgaben oder Nachrichten aus Outlook verknüpft werden, so dass diese nur einen Mausklick entfernt liegen. Das ist äußerst praktisch und in der Bedienung kinderleicht. Es können sogar RSS-Newsfeeds eingebunden werden, was interessante Perspektiven eröffnet. Was noch fehlt, ist die Einbindung von Landkarten aus Google Maps oder Microsofts Virtual Earth oder MapPoint. Aber vielleicht kommt das noch.

Mit MindManager Pro können Mindmaps optisch ansprechend gestaltet werden. Und das ohne großen Aufwand. Per Doppelklick auf einen beliebigen Eintrag kommt man zu den Einstellungen Form und Farbe und es ist auch möglich, gruppen visuell per Umrandung zu gruppieren.

MindManager 7 Pro kostet im Onlineshop 355,81 €, als Lite-Version 94,01 € und eine Mac-Version liegt preislich bei 153,51 €.

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Programmoberfläche von MindManager Pro 7

Fazit
MindManager Pro 7 ist ein Organisations- und Präsentationstalent. Es kann praktisch alles in Form einer Mindmap dargestellt und verknüpft werden. Die einfache Handhabung dieses großen Funktionsumfangs überzeugt und es bleiben kaum Wünsche offen. Ein hervorragendes Programm und eine Bereicherung für den Büroalltag.

 

ACDSee 8 Foto-Manager

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Wer viele digitale Fotos erstellt und diese auch nach Jahren noch auffindbar und nutzbar machen will, muss diese nicht nur sicher aufbewahren und vor Datenverlusten schützen, sondern auch organisieren. Denn wer tausend oder mehr Fotos einfach in den “Eigene Bilder”-Ordner kopiert, wird damit auf Dauer nicht glücklich werden.

ACDSee 8 ist ein Bildverwaltungsprogramm. Im Stile des Datei-Explorers werden Fotos als kleine Vorschau angezeigt. Dabei bauen sich die kleinen Vorschaubilder (“Thumbnails”) im Gegensatz zur Windows XP-Fotovorschau extrem schnell auf. Sogar in Verzeichnissen mit mehreren tausend Fotos werden die kleinen Vorschaufotos sehr schnell angezeigt, so dass kaum Wartezeit anfällt.

Mit einem Doppelklick öffnet sich die Vollbildansicht. In der Vollbildansicht können auch verschiedene Bearbeitungsvorgänge, wie Bildschärfe, Kontrast, Farbausgleich, Bildbelichtung und andere Einstellungen vorgenommen werden.

ACDSee organisiert die Fotos ganz normal in Ordnern und Unterordnern, die vom Nutzer benannt werden können. Was sich selbstverständlich anhört, ist keineswegs Standard. Manche Programme importieren die Fotos von der Kamera in Ordner mit kryptischen Bezeichnungen mit der Folge, dass man die Fotos ohne das jeweilige Programm nicht ohne größeren Suchaufwand wieder auffinden kann.

Neben der Organisation in Ordnern können Bilddateien auch Bezeichnungen zugewiesen werden. Hier gibt ACDSee drei Möglichkeiten vor. Die komfortabelste Möglichkeit ist die ACDSee Datenbank. Hier können Fotos beschrieben und bewertet werden. Außerdem können den Fotos verschiedenen Kategorien zugeordnet werden. Diese Informationen werden allerdings nicht mit den Fotos weitergegeben.
Anders die EXIF und IPTC-Informationen, die direkt in den Dateien gespeichert werden. Hier können ebenfalls Texte und Daten gespeichert werden, die mit den Fotos weitergegeben werden und nach denen mit ACDSee auch gesucht werden kann.

Eine sehr leistungsfähige Funktion ist die Stapelverarbeitung. Hier können Bilderdrehungen, Größenveränderungen und andere Bildbearbeitungsvorgänge auf eine Reihe von Fotos angewandt werden. Das spart viel Zeit. Außerdem kann ACDSee auch Dateien nach bestimmten vom Benutzer festgelegten Mustern vergeben.

ACDSee unterstützt praktisch alle gängigen Fotoformate und kann Bildergalerien im HTML-Format und PDF-Dateien ausgeben. Bilder können auch in andere Formate konvertiert werden.

Ein weiteres praktisches Feature ist die Archivunterstützung. Das Programm kann nämlich viele Komprimierungstypen öffnen. Darunter auch ZIP und ACE.

Seit kurzem wird auch eine PRO-Version von ACDSee 8 angeboten. Diese unterstützt auch RAW-Dateien und deren verlustfreie Nachbearbeitung, sowie die Stapelverarbeitung von IPTC-Daten. Zielgruppe hier sind Profifotografen.

ACDSee 8 kostet 39,99 € und als Pro-Version 99,99 €.

Fazit
ACDSee 8 ist ein sehr gutes Programm zur Bildverwaltung. Es ist einfach zu bedienen, leistungsfähig und sehr schnell. Für alle, die mehr als nur ein paar Fotos haben, ist ACDSee 8 eine wirkliche Bereicherung. Wer überdurchschnittlich viele Fotos macht oder auf die Verarbeitung von Kamera-RAW-Daten angewiesen ist, sollte zur Pro-Version greifen.
ACDSee 8 ist das zur Zeit beste Fotoarchivierungsprogramm auf dem Markt und uneingeschränkt zu empfehlen.