Computer-TIP - Testberichte, Informationen & Produktvorstellungen

 

MOBackup 5 – Outlook-Datensicherung

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Die Sicherung von Outlook-Daten gehört zu jedem Backup dazu. Dies wird allerdings oft vergessen, weil die Outlook-Datendatei standardmäßig nicht unter den Eigenen Dateien abgespeichert ist. Aber auch wenn die Datendatei gesichert wird, fehlen noch immer zahlreiche Features. Diese können nicht ohne Zusatzprogramm gesichert werden können. Insbesondere die E-Mail-Kontoeinstellungen, die Signaturen und SPAM-Einstellungen.

MOBackup schafft hier Abhilfe. Das Programm ist einfach gestaltet. Per Checkkästchen-Auswahl kann der Anwender wählen, welche Daten in das Backup mit einbezogen werden sollen. Wahlweise können auch noch sonstige Eigene Dateien mit einbezogen werden.

Backup und Wiederherstellung auf einem anderen System funktionieren erfreulich problemlos. MOBackup unterstützt auch die aktuelle Version von Outlook 2007.

MOBackup ist ab 15 Euro auf der Website des Herstellers erhältlich.

Fazit
Ein einfaches Programm. Es ist leicht zu bedienen und funktional. Man fragt sich, weshalb Microsoft nicht selbst ein solches Backup-Programm anbietet.

Stromspar-Profi Professional

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Notebooks sind praktisch. Man kann mit ihnen überall arbeiten, vorausgesetzt eine Steckdose ist in der Nähe oder man hat genügend Akkuleistung. Da aber Ersteres oft nicht verfügbar ist, muss man notgedrungen mit der begrenzten Laufzeit seines Akkus haushalten.

Der nobox Stromspar-Profi verspricht, die Akkulaufzeit eines Laptops um bis zu 20% zu steigern, indem das automatisch Programm Energiesparpläne erstellt und umsetzt. Die Idee dahinter ist, dass die Anwendung während des laufenden Betriebs die Arbeitsweise des Nutzers beobachtet und unter bestimmten Gesichtspunkten bewertet. Aus den so gewonnenen Informationen wird anschließen ein individuelles, an den Bedürfnissen und Arbeitsgewohnheiten des jeweiligen Nutzers orientiertes Stromsparprofil erstellt. Ein Programm zur Optimierung der Akkulaufzeit – das klingt verlockend, sind doch (Zweit-) Akkus unhandlich und teuer.

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Die Lern- und Einstellungskonsole

Wir wollten es genau wissen und haben den Test mit zwei portablen Geräten gemacht. Ein normales Notebook mit Windows Vista und ein Netbook mit Windows XP. Die Akkulaufzeit der Geräte betrugen ohne den Stromspar-Profi unter normalen Büro-Arbeitsbedingungen 2:44 Stunden beim Notebook und 5:21 Stunden beim Netbook.

Dies festgestellt, haben wir dem Stromspar-Profi drei Stunden Zeit gegeben, sich an die Arbeitsweise mit dem tragbaren PC anzupassen. Drei Stunden ist nämlich genau der Zeitraum, über den sich das Programm gemäß der Voreinstellungen die Aktivität des Benutzers merkt.

Anschließend haben wir unter vergleichbaren Bedingungen einen Testlauf mit dem Stromspar-Profi gemacht und die Betriebsdauer gemessen. Das Netbook lief so tapfer 5:40 Stunden. – Eine Steigerung der Akkulaufzeit um gut 6%. Eine Enttäuschung dagegen beim Notebook, das bereits nach 2:39 Stunden den Geist aufgab. Im zweiten Anlauf schaffte das Notebook immerhin 2:51 Stunden.

Inwiefern die geänderten Akkulaufzeiten auf die Energiesparfunktion des Programms oder auf veränderte Arbeitsweisen zurückzuführen sind, kann dabei nicht abschließend geklärt werden, da die Tests freilich nicht unter Laborbedingungen, sondern im normalen Büroalltag durchgeführt worden sind. – Andererseits wird ein Notebook im täglichen Gebrauch auch nicht unter Optimalbedingungen eingesetzt.

Wirkungsvoller ist der Stromsparprofi, wenn nicht durchgängig am PC gearbeitet wird, sondern zwischenzeitlich längere Pausen eingelegt werden. Dann schaltet das Programm den Laptop in den Energiesparmodus. Je nach Dauer der Abwesenheit kann ein PC so über einen halben bis ganzen Arbeitstag genutzt werden. Allerdings kann es schon etwas störend sein, wenn der Computer just in dem Moment, in dem man wieder daran arbeiten will, in den Energiesparmodus wechselt.

Nobox Stromspar-Profi Professional ist für 29,95 Euro als Download-Version verfügbar und unterstützt Windows XP und Vista.

Fazit
Der Stromsparprofi kann unter Optimalbedingungen, wie kurzen Arbeitszeiten und zwischenzeitlicher längerer Abwesenheit, die Akkulaufzeit des Notebooks tatsächlich steigern. Im Dauerbetrieb -ohne längere Pausen- überzeugt das Programm weniger. Wer bewusst manuell in den Energiesparmodus wechselt und die Displayhelligkeit herunter regelt, kann auch ohne Zusatzprogramm gute Ergebnisse erzielen und sich die knapp 30 Euro sparen.