WinZip ist der Klassiker unter den Kompressionsprogrammen. Mittlerweile ist das Programm in Version 12 erhältlich und die Entwickler haben sich tatsächlich noch etwas Neues einfallen lassen können.
Schwerpunkt der aktuellen Version von WinZip ist der Umgang mit Digitalfotos. Diese sollen nämlich signifikant besser komprimiert werden können, ohne dass die Bildqualität darunter leidet, verspricht der Hersteller. 20-25% “Luft” soll noch in den Fotos sein. War mit früheren Versionen von WinZip nur 1-2% aus JPG-Fotos herauszuholen, konnte Version 12 in unserem Test die Dateigröße von Digitalfotos in der Tat regelmäßig um über 20% reduzieren. Das ist beeindruckend. Der Haken ist aber, dass die neue Kompressionsmethode nicht abwärtskompatibel ist und daher auch nicht von Vorgängerversionen interpretiert werden kann.
Ebenfalls neu ist die Unterstütztung von CD-Images, wie ISO- und IMG-Dateien.
WinZip 12 ist in einer Standard und einer Pro-Version erhältlich. Die Pro-Version bietet neben den Grundfunktionen unter anderem eine bessere Fotounterstütztung, mit der Bilder direkt von der Digitalkamera geladen werden können. Außerdem gibt es eine FTP-Funktion und das Brennen auf CD und DVD ist möglich. Ein echter Vorteil der Pro-Version ist die Datensicherungsfunktion. Damit lassen sich Backups planen und regelmäßig automatisch ausführen.
Die Software ist leicht zu bedienen und die Hilfedatei ausreichend gut ausgearbeitet.
WinZip 12 kostet in der Standard-Version 49,99 Euro und in der Pro-Version 69,99 Euro. Download-Versionen kosten 35,50, bzw. 58,90 Euro.
Fazit
WinZip 12 ist ein absoluter Klassiker in Sachen Datenkompressionssoftware und bietet längst viel mehr, als nur stumpfes Packen und Entpacken. Das hat allerdings auch einen stolzen Preis. Die neue JPG-Kompimierung lohnt vor allem für Fotografen, die ihre Bilder regelmäßig archivieren oder per E-Mail versenden.
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