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Age of Empires III

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Mit Age of Empires III ist nun nach längerer Wartezeit ein neuer Vertreter der Age of Empires-Reihe erhältlich. Im Vergleich zu den letzten beiden Teilen hat sich viel verändert.

Age of Empires III spielt eine fiktive Familiengeschichte in der neuen Welt nach. Im Kampagnenmodus wird diese Geschichte in drei Teile gegliedert, an der jeweils andere Personen beteiligt sind. Alles fängt damit an, dass Kreuzritter Feinden nach Amerika folgen, um zu verhindern, dass diese den Jungbrunnen finden. Um den Jungbrunnen dreht sich auch mehr oder weniger direkt der gesamte Kampagnenverlauf.

aoe5Landung in der Neuen Welt.

Der Kampagnenmodus ist sehr spannend ausgestaltet worden. Die Missionen sind sehr abwechslungsreich. Die Ziele sind verschieden und meist in Primär- und Sekundärziele gegliedert. Das Erreichen der Primärziele beendet eine Mission, aber wer vorher die Sekundärziele abschließt, wird mit Erfahrungspunkten belohnt. Erfahrungspunkte sind eine zentrale Neuerung des Spiels, denn durch diese Punkte, die durch das gesamte Spiel immer weiter erhöht werden, wird eine gewisse fühlbare Kontinuität zwischen den Missionen geschaffen.

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Die Heimatstadt.

Mit Erfahrungspunkten kann die Heimatstadt aufgewertet und weiterentwickelt werden. Die Heimatstadt ist quasi der Ausgangspunkt der Reise in die Neue Welt und entwickelt sich durch das ganze Spiel hinweg immer weiter. Während des Spiels kann man Verstärkung aus der Heimat in Form von technologischen Erweiterungen, Dorfbewohnern, Militäreinheiten oder Ressourcen anfordern. Diese kleinen Boni sind aber nur als Verstärkung gedacht. Die Produktion von Einheiten findet weiterhin in der Siedlung statt.

aoe1Schiffahrt spielt vor allem in der
ersten Kampagne eine große Rolle.

Eine interessante Neuerung sind Schätze. In jedem Level gibt es mehrere davon. Das können Rohstoffvorkommen, Erfahrungspunkte oder Einheiten sein, die von Schatzwächtern bewacht werden. Besiegt man die Schatzwächter, wird man mit dem Schatz belohnt.

In jedem Level spielen zumeist mehrere Helden mit. Das sind stärkere Einheiten, die eine Sonderfähigkeit besitzen. Helden lassen sich gut in kleineren Schlachten einsetzen. In größeren gehen sie im allgemeinen Wirrwarr des Krieges unter. Gut gelöst wurde die Frage, ob die Mission fehlgeschlagen ist, wenn ein Held stirbt. Dem ist nämlich nicht so. Ein Held stirbt, kann aber wiederbelebt werden, indem man Militäreinheiten in die Nähe des Ortes schickt, an dem der Held gestorben ist.

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Ein Indianerdorf.

In der Neuen Welt dürfen natürlich Indianer nicht fehlen. Diese sind zumeist weder Freund noch Feind, können aber durch den Bau eines Handelspostens auf eine Seite gezogen werden.

Age of Empires III hat sich auf drei Rohstoffe beschränkt: Nahrung, Holz und Gold. Das entspricht dem allgemeinen Spielkonzept, die Bedienung zu vereinfachen. So wurden auch Kampfformationen gestrichen und Schiffe können üppiger mit Einheiten vollgeladen werden. Das ist für Fans anfangs etwas deprimierend. Man gewöhnt sich aber schnell daran und merkt, dass es eigentlich keinen Verlust darstellt. Der taktische Schwerpunkt ist nämlich auf die Quests verlagert worden. So steht nun weniger das Bauen, als vielmehr die Handlung im Vordergrund, was sehr zu begrüßen ist.

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Die sehr detaillierte Grafik fordert zwar den
Rechner, ist aber ein wahrer Augenschmaus.

Apropos Rohstoffe: diese müssen nicht mehr zurück zum Dorfzentrum abtransportiert werden, sondern werden abgebaut und direkt dem “Konto” des Spielers gutgeschrieben. Man muss also nicht mehr in der Nähe der Rohstoffvorkommen bauen.

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Eine Schlacht.

Grafisch hat sich einiges getan. Das ganze Spiel ist in 3D-Grafik dargestellt. Einheiten, Gebäude und Effekte sind einfach schön anzusehen. Das hat seinen Preis, denn wer viele Grafikdetails aktiviert, zwingt auch modernere Rechner in die Knie. Wer keinen neuen Computer und eine aktuelle Grafikkarte hat, kann das Game zwar auch spielen, muss aber auf einige Details verzichten. Schade auch, dass man nicht weit genug herauszoomen kann. Das würde den Überblick über das Geschehen verbessern, hat wohl aber den Hintergrund, dass die Rechner damit überfordert würden.

Die Soundeffekte sind erstklassig und man kann leicht den Eindruck gewinnen, wirklich mitten in einer Schlacht zu sein. Bei der Musik hätten die Entwickler dem Game aber mehr als ein Musikthema spendieren sollen. Das wird nämlich häufig gespielt und nervt spätestens zum Ende der zweiten Kampagne etwas.

Age of Empires kostet rund 40 Euro.

Fazit
Age of Empires III hat eine super Grafik, tolle Effekte und eine 1A-Handlung im Kampagnenmodus. Das Gameplay wurde vereinfacht, wodurch die Handlung aber keineswegs leidet. Für Strategie-Fans ist Age of Empires III ein must-have.


Hello Kitty – Roller Rescue

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Von Empire Interactive kommt das für Kinder konzipierte PC-Spiel ‘Hello Kitty – Roller Rescue’, in dem der Spieler in die Roller der knuddeligen Katze schlüpft. Aufgabe ist es, die Erde vor dem bösen König Block zu retten. Dieser macht seinem Namen durch seine eckige Erscheinung alle Ehre. Sein Plan: Die Erde zu erobern. Mit Rollerskates, Minirock und Zauberstab bewaffnet schwingt sich Kitty durch die bunte 3D-Welt und versucht die boshaften Pläne Blocks zu durchkreuzen.

Hello Kitty folgt den typischen Jump and Run-Mustern: statt komplexer Quests und feiner Denkarbeit stehen Sprung- und Actioneinlagen im Vordergrund. Zu bemerken ist dabei, dass durch Tastenkombinationen unterschiedliche Aktionen ausgeführt werden können. Dieses stark an ein Konsolenspiel erinnernde Prinzip erfordert vor allem zu Spielbeginn etwas Fingerfertigkeit, lässt aber Erfolgserlebnisse nicht ausbleiben. Leider wird das Potential der intuitiven Steuerung durch eine schlechte Kameraführung in der 3D-Welt nicht ausgeschöpft, denn die Kamera wird nicht automatisch auf das Geschehen gerichtet, sondern muss vom Spieler manuell gedreht werden, was sich zum Teil als störend herausstellt.

Über die quietschebunte Welt der kleinen Katze lässt sich sowohl Positives als auch Negatives berichten. Der Niedlichkeitsfaktor von Kitty und ihren Freunden macht das Spiel für Kinder interessant. Im Leveldesign wäre nicht nur für die kleineren Spieler mehr Abwechslung wünschenswert gewesen. Level für Level springt Kitty in vorgartenähnlichen Landschaften herum und kämpft zumeist mit klotzförmigen Fieslingen. Nichtsdestotrotz ist die Optik dem Genre angemessen.

Der Schwierigkeitsgrad ist für Kinder durchaus akzeptabel. Zwar kann man mitten im Geschehen nicht speichern, doch helfen Kittys Freunde in brenzlichen Situationen dem Spieler weiter.

Die fröhliche Musik untermalt das Geschehen, ist auf Dauer aber etwas eintönig. Die Soundeffekte passen zum Geschehen. Schade, dass keine Sprachausgabe, sondern lediglich eine Textausgabe der Dialoge geboten wird.

Fazit
‘Hello Kitty’ ist ein süß-kitschiges Jump and Run, in welchem die beliebte Katze auf dem Bildschirm herumturnt. Störend wirkt sich allerdings die Kameraführung aus.