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Epson Perfection V500 Photo

epsonv500Der Perfection V500 Photo ist laut Epson der erste Scanner, der statt einer Leuchtröhre die LED-Technik einsetzt. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Es wird keine Aufwärmzeit vor dem Bilderfassungsvorgang mehr benötigt, sondern der Scanner ist etwa 10 Sekunden nach dem Einschalten verfügbar und auch der Stromverbrauch sinkt, da LEDs nur eine geringe Energieaufnahme haben.

Der V500 verfügt neben der normalen Scan-Funktionalität auch über eine Durchlichteinheit zum Dia-Scan. Damit können bis zu 4 gerahmte Kleinbild-Dias, ein 6er-Kleinbild-Streifen oder ein Dia im Mittelformat gescant werden. Die Handhabung davon ist einfach. Es braucht lediglich eine Abdeckung im Gerät entfernt werden, um die Durchlichteinheit freizulegen und die passende Dia-Schablone muss aufgelegt werden. Kurz noch der Software noch mitteilen, dass man nun Dias scannen will. Fertig.

Das Gerät bietet für den Dia-Scan eine hardwarebasierte ICE-Fotokorrektur. Sie soll Kratzer und Beschädigungen automatisch ausbessern und so bessere Bildergebnisse liefern. Dazu wird das Dia zusätzlich zum Scanvorgang per Infrarot abgetastet und die Unebenheiten auf der Oberfläche werden durch Pixelinterpolation ausgeglichen. Die Ergebnisse sind gut. Zaubern kann dieses Verfahren aber auch nicht und so bleiben viele Beschädigungen noch sichtbar. Der Scan eines Kleinbild-Dia dauert in höchster Qualität rund 90 Sekunden ohne Fehlerkorrektur. Mit ICE-Korrektur deutlich länger.

Praktisch sind die vier Schnellzugriffstasten an der Vorderseite des Scanners. Diese ermöglichen einen 1-Klick-Zugriff auf das Scan-Programm, verwandeln das Gerät in einen Kopierer, der die aufgenommenen Daten direkt an den Druckr weiterleitet, bieten Anbindung an das E-Mail-Programm und haben eine PDF-Funktion. Letztere erlaubt es innerhalb von etwa 20 Sekunden ab Tastendruck eine DIN-A4 Seite in eine PDF-Datei zu verwandeln, was gerade für die Büroarbeit praktisch ist.

Die Verarbeitung des “V500 Photo” ist gut. Der Scanner macht einen durchdachten Eindruck. Intelligent ist die Möglichkeit, den Deckel auf einem Winkel von 45° Grad einrasten zu lassen. So können flott und mit Platzersparnis die Vorlagen ausgetausch werden. Ebenfalls positiv (und leider nicht selbstverständlich) ist das Vorhandensein eines Ein- und Ausschaltknopfes. Der Scan-Vorgang ist leise und zügig.

Der Scanner wird mit Photoshop Elements und Abbyy FineReader Sprint 6 geliefert. FineReader ist ein OCR-Programm zur Texterkennung und liefert sehr gute Ergebnisse. Auch Ausdrucke von Tintenstrahldruckern mit eher mittelmäßiger Qualität werden fehlerfrei erkannt. Dabei dauert der Scan-Vorgang für eine Seite rund 15 Sekunden. Der Erkennungsvorgang verläuft blitzschnell und so können selbst größere Mengen an Texten in kurzer Zeit verarbeitet werden.

Der Epson V500 Photo kostet etwa 280 Euro. Im Lieferumfang sind zwei Dia-Aufsätze enthalten. Eine gedruckte Anleitung gibt es nicht, nur eine Online-Hilfe.

Fazit
Der Epson V500 Photo ist ein gut durchdachtes Arbeitsgerät für kleine Büros und Privathaushalte. Eine einfache Bedienung und eine gute Verarbeitung sprechen für diesen Scanner.


Lindy – KVM Switch Pro USB

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Wer ein Notebook und einen PC oder zwei PCs parallel betreibt, muss nicht zwingend auch zwei Bildschirme auf dem Schreibtisch stehen haben, sondern kann beide über einen Bildschirm laufen lassen. Manche Bildschirme haben zwei oder drei Eingänge, welche sich per Knopfdruck umschalten lassen und es erlauben, zwei Geräte direkt anzuschließen. Schwieriger wird es bei den Eingabegeräten. Wer sich das lästige Umstöpseln von Maus und Tastatur sparen möchte, sollte einen sogenannten KVM-Switch benutzen.

KVM-Switches sind kleine Geräte, welche per Knopfdruck Tastatur, Maus und Bildschirm zwischen zwei PCs hin- und herschalten können.

Der KVM Switch Pro USB 2.0 der Firma Lindy ist genau genommen mehr als ein KVM-Switch. KVM steht für Keyboard, Video und Mouse. Der KVM Switch Pro bietet darüber hinaus auch zwei weitere USB-Ports für Drucker oder sonstige Peripherie sowie eine Audio-Unterstützung.

Audio und PC-Steuerung können separat geschaltet werden, so dass beispielsweise eine laufende Musikübertragung nicht unterbrochen werden muss, während man zwischen den PCs hin und her wechselt. Die Umschaltung kann per Knopfdruck am Gerät oder bequem per Shortcut-Tastenkombination erfolgen.

Das Gerät verfügt über zwei DVI-Ports und unterstützt eine Auflösung von 1920×1200 Pixeln. Das reicht für die meisten 24″-TFT-Bildschirme.

Das Gerät kostet rund 200 Euro. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Switch und Netzteil je zwei 3,5 mm Audiokabel, DVI-Kabel und USB-Kabel.