Computer-TIP - Testberichte, Informationen & Produktvorstellungen

 

Clickfree HD801

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Datensicherung ist wichtig, das ist soweit unbestritten und jedem PC-Nutzer bekannt. Dennoch versäumen es unzählige Nutzer, Backups ihrer Daten anzufertigen. Häufige Gründe sind vor allem Unkenntnis der technischen Möglichkeiten und auch schlicht Faulheit.

Clickfree HD801 von Storage Appliance Corp. soll hier Abhilfe schaffen. Die HD801 ist eine externe 160 GB-Festplatte, auf der ein portables Backup-Programm installiert ist. Direkt nach dem Einstecken der Festplatte wird dieses gestartet.

Eine Installation ist nicht notwendig. Der Clickfree HD801 ist sehr einfach zu bedienen und es kostet im wahrsten Sinne des Wortes keinen einzigen Klick, das Backup anzufertigen. Einstöpseln, kurz warten, fertig. Da kann nichts schief gehen.

Die Software sucht alle relevanten Daten auf dem PC zusammen und sichert diese selbsttätig. Einstellungen können zwar vorgenommen werden, sind aber nicht notwendig. Die gesamte Prozedur läuft erstaunlich zuverlässig.

Wer dennoch selbst die Initiative ergreifen will, kann eigenverantwortlich die zu sichernden Verzeichnisse und Dateitypen festlegen. Viel mehr kann man allerdings nicht einstellen. Eine Versionierungsfunktion sucht man beispielsweise vergebens. Schade.

Ein schönes Feature ist die Tatsache, dass das Programm mehrere Computer unterstützt. Es legt Profile für jeden PC an und kann so die gesicherten Dateien zuverlässig zuordnen. Wer also Daten von mehreren PCs sichern will, braucht trotzdem nur ein Gerät.

Der Clickfree HD801 kostet 129 Euro. Systemvoraussetzung ist ein Windows Vista, XP oder 2000-Betriebssystem.

Fazit
Hinter dem Konzept des Clickfree HD801 steht eine einfache Idee: Datensicherung muss einfach und schnell sein, um effektiv genutzt zu werden. Dazu sind nicht viele Optionen und Einstellungsmöglichkeiten notwendig. Solange überhaupt ein Backup gemacht wird, ist alles andere nebensächlich. Wer durch technische Unkenntnis oder Faulheit von der Datensicherung abgehalten wird, kann beherzt zugreifen. Wer lieber ein paar benutzerdefiniderte Einstellungen vornimmt, sollte sich anderweitig umschauen.

Oxford Papershow

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In Meetings, bei Tagungen und auf Dienstbesprechungen werden heute oft PCs und Beamer eingesetzt, um Multimedia-Präsentationen an die Leinwand zu werfen. Auch Flipcharts finden sich oft in Besprechungsräumen. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Multimedia-Präsentationen eignen sich hervorragend, um vorbereitete Inhalte dem Publikum zu präsentieren. Will der Redner jedoch ad hoc während des Vortrags eine Skizze einfügen, stellt ihn das vor schier unlösbare Herausforderungen. Jeder der einmal versucht hat, mit der Maus aus dem Stand freihand etwas zu Zeichnen, weiß was gemeint ist. Flipcharts dagegen sind klasse, wenn es um die schriftliche Fixierung von spontanen Eingebungen geht, veranlassen aber auch alle Anwesenden zum Mitschreiben, anstatt sich aktiv zu beteiligen.

Papershow von Oxford will die Kreativität und Spontanität von Flipcharts mit den Vorteilen der digitalen Welt verbinden. Ausgangspunkt ist eine simple Idee: Was mit einem Stift auf einem Blatt Papier gezeichnet wird, soll auf PC und Beamer übertragen werden. Die Umsetzung dagegen ist technisch etwas anspruchsvoller. Ein spezieller Kugelschreiber mit integrierter Kamera schreibt auf besonders gerastertem Schreibpapier. Die Kamera erkennt die Bewegungen und Striche, leitet diese per Bluetooth an einen beigefügten USB-Stick weiter und ermöglicht so die Darstellung auf einem Bildschirm oder Beamer. Die so gezeichneten Skizzen können als PDF oder PowerPoint-Folien digital weiterverwendet und an die Teilnehmer verteilt werden. Kontraproduktives Mitschreiben während eines Meetings ist so nicht mehr nötig.

Das gerasterte Spezialpapier ist Schreib- und Bedienungsoberfläche zugleich. Neben der Schreibfläche befinden sich Symbole, mit denen Farbe und Linienbreite sowie verschiedene andere Zeichenfunktionen sozusagen als Shortcut zugänglich sind. Dazu muss mit dem Stift nur auf das gedruckte Symbol gedrückt werden. Der PC schaltet dann sofort in den gewünschten Modus.

So viel zur Theorie. In der Praxis funktioniert Papershow sehr einfach und recht zuverlässig. Eine Installation auf jedem PC, mit dem Papershow genutzt werden soll, ist nicht nötig. Einmalig lädt die Installationsanwendung auf dem USB-Stick die Anwendungssoftware aus dem Internet und speichert sie auf dem Stick. Anschließend kann Papershow ohne Installation portabel mit jedem Windows XP oder Vista-Rechner genutzt werden. Die Bedienung fällt leicht, denn viel mehr als auf dem Papier schreiben muss man nicht tun. Schon nach kurzer Eingewöhnungszeit sind die Symbole neben der Schreibfläche leicht zu bedienen. Die Zeichnungen und Notizen gehen leicht von der Hand. Die PC-Software ist simpel gehalten. Man kann Powerpoint-Folien oder Fotos in die Anwendung importieren und diese kommentieren oder auch leere digitale Flipcharts erstellen. Eine Exportfunktion in PDF und Powerpoint ist vorhanden. Eine Speicherfunktion als Bilddatei (JPEG, TIFF, etc.) wäre allerdings noch wünschenswert.

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Papershow im Einsatz. Die Darstellung auf dem PC/Beamer kann farblich aufgepeppt werden.
Die Bedienung gestaltet sich nach kurzer Eingewöhnzeit intuitiv-einfach.

Papershow wird als Starterpack ab November 2008 für 149 EUR erhältlich sein. Enthalten sind 30 Blatt gerastertes Druckerpapier, ein 48-seitiger Skizzenblock mit gerastertem Papier, der Papershow-Stift mit 3 Ersatzminen, ein Bluetooth/USB-Speicherstick, ein Aufbewahrungsetui und ein kleiner Ordner. Das ist preislich fair und reicht zum Ausprobieren. Dann muss aber bald neues Verbrauchsmaterial her. Ersatzpapier wird 11,95 Euro für einen 48-Blatt-Block kosten. 200 Blatt Druckerpapier 17,95 Euro. Das ist nicht gerade ein Schnäppchen. Einsatzgebiete für Papershow sind primär Meetings und Lehrveranstaltungen.

Fazit
Papershow ist eine hervorragende Idee, auf die man wohl auch hätte früher kommen können. Eine praktische Kombination aus digitaler Technik (PC, Beamer) und analogen Vorteilen (Handskizzen), die begeistert. Das Einstiegsset ist mit 149 Euro nicht teuer, teurer könnte es dagegen mit dem Verbrachsmaterial kommen.