Computer-TIP - Testberichte, Informationen & Produktvorstellungen

 

Lollipop-USB-Stick

EMTEC M300 USB-Lolli

Beinahe hätten wir die Pressemitteilung von EMTEC als Aprilscherz abgetan. Es klingt auch einfach ein wenig ulkig: Ein USB-Stick in Form einen Lollipops. Doch als die “Geschmacksprobe” des USB-Sticks in unserer Redaktion eintraf, war das Staunen groß. Wer hätte gedacht, dass es sowas wirklich in Läden gibt?

Tatsächlich ist die Idee gar nicht so abwegig, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Die meisten Speichersticks sehen gleich aus und können leicht verwechselt werden. Außerdem sind sie mittlerweile so klein und unauffällig, dass man sie leicht verlegen kann. Anders der Lolli-Stick. Er hebt sich durch seine poppige Farbe von der sonstigen Unordnung auf dem Schreibtisch ab. Außerdem ist die Optik des Lollis unter Kollegen immer einen Lacher wert und so wissen auch gleich alle im Büro, wer den USB-Stick  im Rechner vergessen hat. Praktisch!

Die Lolli-Kappe lässt sich leicht abstreifen und kann an eine kleinen Gummibefestigung am beiliegenden Kettchen geklemmt werden, damit sie nicht verloren geht. Ohne die Kappe ist der Stick erstaunlich klein.

Der USB-Stick zeigte in unserem Geschwindigkeitstest eine durchschnittliche Schreibgeschwindigkeit von 8,33 MB/Sekunde und eine durchschnittliche Lesegeschwindigkeit von 18,9 MB/Sekunde. Damit lässt sich der Alltag bequem meistern.

Der Lolli-USB-Stick ist in den Farben blau, grün, orange, rot und gelb erhältlich. Die Kapazitäten betragen 2 GB, 4 GB und 8 GB. Die Preisempfehlung des Hersteller bewegt sich, je nach Kapazität, zwischen 7,99 und 18,99 Euro. Und falls es jemanden interessiert, die offizielle Produktbezeichnung lautet “M300″. Aber mal ehrlich: Lollipop-USB-Stick klingt doch viel besser.

Fazit
Der “Lutscher-Stick” von EMTEC ist ein kurioses Gerät mit nicht zu leugnendem Humor-Faktor und brauchbarer Geschwindigkeit.

Oregon Scientific – "Crystal" Wetterstation

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Wohnzimmer-Wetterstationen sind im Allgemeinen eher unscheinbar gestaltet und begnügen sich mit einer schlichten kleinen Anzeige. Nur nicht zu auffällig lautet die Devise.

Die Wetterstation “Crystal” ist das genaue Gegenteil. Sie präsentiert sich als zweigeteilter Quader und wiegt stolze 1,1 kg.

Der untere Block ist in edel glänzendem schwarz gehalten und auf dessen Vorderseite prangt ein großes orangefarbenes Display, das entweder die aktuelle Uhrzeit oder die Umgebungstemperatur anzeigt. Die Anzeige wechselt zwischen Uhrzeit und Temperatur entweder automatisch oder kann manuell per Bewegunssensor gesteuert werden. Dazu muss lediglich die Hand vor dem eingebauten Infrarotsensor bewegt werden. Dieser hat eine Reichweite von rund 8 cm und verhindert so, dass ein Anzeigenwechsel versehentlich durch entfernte Bewegungen ausgelöst wird.

Der obere Teil ist ein auf dem schwarzen Untersatz ruhender Glasblock mit drei laser-gefrästen dreidimensionalen Wettersymbolen: Wolken, Regen und Sonnenschein. Diese zeigen die Wetterlage der nächsten Stunden an, indem eine farbige LED-Lampe das betreffende Symbol von unten beleucht und bei Dunkelheit sogar das ganze Zimmer in ein rotes, blaues oder grünes Licht taucht.

Die “Crystal”-Wetterstation muss zum Betrieb an eine Steckdose angeschlossen werden. Ein Batteriebetrieb ist nicht möglich.

Die Wetterstation ist ein echter Hingucker. Bedenkt man den bewusst auf die Basisfunktionen begrenzten Bedienumfang und den Preis, wird klar, dass es sich auch eher um einen modernen Design-Artikel, denn um einen Gebrauchsgegenstand handelt.

Auf die Wettervorhersagen sollte man sich allerdings nicht blind verlassen, denn sonst kann es leicht passieren, dass man statt dem objektiv gebotenen Regenschirm die Sonnenbrille einpackt.

Das Gerät kostet 120-130 Euro.

Fazit
Die Crystal Wetterstation ist eine Bereicherung für den Büroschreibtisch oder das Wohnzimmerregal und löst bei Besuchern regelmäßig Erstaunen aus. Ein Ersatz für eine richtige Wettervorhersage in Zeitung, Internet oder Fernsehen ist sie allerdings nicht.