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Plantronics Discovery 665

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Man muss schon zweimal hinsehen, um zu begreifen, dass dieses Gerät tatsächlich ein Headset ist. Das Discovery 655 von Plantronics ist derart klein, dass sinnvolle Vergleiche mit den meisten üblichen Haushaltsgegenständen fehlgehen. Am ehesten passt noch eine AA-Batterie, welche etwa gleich groß, jedoch dreimal so schwer ist. Das schnuckelig kleine Headset bringt gerade einmal 9 Gramm auf die Waage und ist damit ein echtes Federgewicht.

Im Lieferumfang befinden sich drei Gel-Ohraufsätze in verschiedenen Größen, die leicht an das Gerät montiert werden können und so in jedes Ohr passen. Wem das nicht stabil genug im Ohr sitzt, kann optional noch einen dünnen Metallbügel anbringen, der das Headset am Ohr fixiert. Spätestens damit sitzt das Discovery 665 aber wirklich stabil und sicher. Nichts wackelt. Und dennoch spürt man es kaum.

Das Discovery 665 hat nur 3 Tasten. Davon sind zwei für die Lautstärke zuständig und die dritte Taste für das Ein-/Ausschalten und die Rufannahme. Außerdem wird über diese Taste die Sprachwahl und die Wahlwiederholung gesteuert. Insgesamt verdient die Bedienung Lob, denn die Tasten sind gut positioniert und die Bedienung ist beinahe intuitiv.

Zur erstmaligen Inbetriebnahme muss das Headset mit dem Mobiltelefon vebunden werden. Dies geschieht, indem die Wahltaste 10 Sekunden lang gedrückt wird und das Telefon in den Suchmodus geschaltet wird. Das ist kinderleicht und funktionierte im Test mit allen Mobiltelefonen vorbildlich. Einmal verbunden wird die Verbindung beim zukünftigen Einschalten des Discovery-Headsets innerhalb weniger Sekunden automatisch hergestellt.

Die Tonqualität ist in Gebäuden, im Auto und in öffentlichen Verkehrsmitteln durchweg gut. Der Gesprächspartner ist klar zu verstehen, der Klang ist sauber und normale Nebengeräusche stören nicht. Dies gilt auch für Radiomusik in Zimmerlautstärke und Gespräche im Hintergrund und sogar in vollen Nahverkehrszügen, denn diese Geräusche werden zuverlässig unterdrückt. Problematisch ist jedoch der Betrieb im Freien. Sofern es nicht völlig windstill ist, kann der Gespächspartner bei einem Luftzug so gut wie nichts mehr verstehen. Auto-Belüftungen stören hingegen nicht.

Besonders erfreulich ist die große Auswahl an Ladezubehör, das im Lieferumfang vorhanden ist. Neben einem USB-Ladekabel sind ein KFZ-Adapter und ein Steckdosen-Ladegerät mit dabei. Zum Aufladen wird das Headset einfach in eine etwa lippenstiftgroße Vorrichtung, die gleichzeitig auch als Transporthülle dient, gesteckt. Diese wird ihrerseits an die jeweilige Ladevorrichtung angedockt.

Eine Schwachstelle des Discovery 665 ist ganz klar die Akkulaufzeit. Diese beläuft sich laut Herstellerangabe auf bis zu 3,5 Stunden. Im Test ist dieser Wert aber unerreicht. Knapp drei Stunden waren drin. Das ist für Vieltelefonierer zu wenig.

Ein nettes Feature ist übrigens die Akkuanzeige. Beim Einschalten blinkt die rote Leuchte ein bis drei mal und signalisiert damit, wann wieder zum Ladegerät gegriffen werden sollte.

Das Discovery 665 kostet 75-90 Euro.

Fazit
Das Discovery 665 ist ein sehr kleines und elegantes Headset für den Gelegenheitstelefonierer. Die Klangqualität ist gut, die Bedienung leicht verständlich, der Tragekomfort hoch und der Lieferumfang ist vorbildlich. Schade nur, dass die Akkulaufzeit recht schlank bemessen ist

Trust – PSP Battery Pack

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Unterwegs PSP spielen ist eine feine Sache. Doch was tun, wenn die Batterie leer und gerade keine Steckdose in der Nähe ist? Wir haben uns dazu das Akku Pack von Trust näher angeschaut.

Das Akku Pack ist mit 70x75x12mm etwa halb groß, wie die PSP selbst und wiegt mit seinen 118 Gramm auch rund halb so viel wie die PSP selbst. Die Kapazität des Li-Ion Akkus beträgt 2.800mAh und verlängert damit die Laufzeit von ca. 3,5 Stunden auf rund 8 Stunden. Genug, um auch lange Zugfahrten und Mittelstreckenflüge zu überstehen.

Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Akku auch ein Ständer, ein kurzes 11 cm- und ein langes 1m-Stromkabel. Der Akku wird in den Ständer gesteckt, der wiederum an der PSP festgeklemmt wird. Stromkabel verbinden. Fertig. Das ist bei der PSP Classic passgenau und stört von den Abmaßen auch nicht weiter beim Spielen. Allein das Gewicht macht sich auf Dauer bemerkbar. Alternativ kann der Akku auch ohne Ständer betrieben und mit langem Kabel in der Jackentasche verstaut werden. Besitzern der dünneren PSP Slim & Lite bleibt ohnehin nur diese Betriebsvariante, denn der Ständer passt hier nicht richtig und sitzt nur lose auf.

Mittels des Ständers kann die PSP so hingestelt werden, dass Filme bequem geschaut werden können, ohne dass das Gerät die ganze Zeit in den Händen gehalten werden oder provisorisch gestützt werden müsste.

Geladen wird der Akku über das Ladekabel der PSP. Gleichzeitig kann auch die PSP geladen werden, falls sie mit dem Akku verbunden ist. Der Ladevorgang des externen Akkus dauert etwa vier Stunden. Während des Ladevorgangs wird die aktuelle Kapazität in 25%-Schritten über eine LED-Anzeige angezeigt. Die Kapazität kann auch außerhalb des Ladevorgangs per Knopfdruck abgefragt werden.


akku_230Die Kapazitätsanzeige

Da der Akku Pack wie eine externe Stromversorgung behandelt wird, kann über ihn auch der interne PSP-Akku geladen werden. Sogar während des Betriebs.

Der Akku Pack “PSP Battery Pack PW-2992p” kostet ca. 20 Euro.

Fazit
Das PSP Battery Pack von Trust ist eine einfache und günstige Mögichkeit, die Kapazität des internen PSP-Akkus zu erweitern. Der Montageständer ermöglicht überdies das Aufstellen der PSP zum Filme betrachten. Schade nur, dass die Halterung nicht auch für die Slim & Lite passt.