Computer-TIP - Testberichte, Informationen & Produktvorstellungen

 

Plantronics Voyager Pro

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Das Voyager Pro ist das neue Flaggschiff im Headset-Sortiment von Plantronics. Es hat eine schlichte und funktionale Formgebung und fällt aufgesetzt deutlich weniger auf, als zunächst angenommen. Die breitere Rückseite verschwindet praktisch vollständig hinter dem Ohr und von vorn ist nur der Mikrofonbügel und ein kleiner Teil der Halterung sichtbar. Das Headset sitzt fest am Ohr, das Gewicht ist kaum merklich und und das gerät stört seinen Träger auch sonst nicht.

Die Klangqualität ist sehr gut. Der Gespächspartner kann (oft auch bei Gesprächen im Auto bei höheren Geschwindigkeiten) den Unterschied zu einem normalen Büro-Telefonat kaum feststellen. Für Telefongespräche im Freien hat das Headset eine Reduzierung für Windgeräusche integriert. Die funktionierte im Test sehr gut.

Das Voyager Pro wird per Bluetooth mit dem Mobiltelefon gekoppelt und kann auch mit einem PC verbunden werden. Praktisch ist, dass das Headset die gleichzeitige Kopplung mit zwei Bluetooth-Geräten erlaubt, beispielsweise PC und Handy.

Das Gerät ist gut verarbeitet und sieht hochwertig aus. Die Bedienung läuft über nur drei Tasten. Eine Taste fürs Ein- und Ausschalten sowie für den Kopplungsmodus. Zwei Tasten für die Lautstärke. Die Handhabung erfolgt nach einmaliger Lektüre der Anleitung wunvöllig intuitiv.

An der Unterseite ist der Ladestecker. Damit kann das Gerät per USB-Kabel aufgeladen werden. Leider ist kein Standard Mini-USB-Stecker verwendet worde, sondern eine abgeflachte proprietäre Variante. Dieser Nachteil relativiert sich allerdings dadurch, dass alle notwendigen Ladekabel schon im Lieferumfang enthalten sind: ein Ladekabel zum Anschluss an eine 220V-Steckdose, ein Kabel mit USB-Anschluss und ein Adapter für den 12V-Zigarettenanzünder im Auto.

Der integrierte Akku soll bis zu 120 Stunden Standby-Zeit oder bis zu 6 Stunden Gesprächszeit leisten. Eine automatische Ansage informiert bei niedrigem Akkustand.  Bisher sind wir trotz sehr seltenen Nachladens nicht an die Grenzen der Akkukapazität vorgedrungen.

Das Plantronics Voyager Pro seit Mitte Juli 2009 für 99,99 EUR (UVP) erhältlich.

Fazit
Das Voyager Pro ist ein hervorragendes Headset, das kaum Wünsche offen lässt. Es bietet auch unter schwierigen Bedingungen eine sehr gute Klangqualität, eine gute Verarbeitung, lange Akkulaufzeit und guten Komfort. Die Anschaffung lohnt besonders für Vieltelefonierer trotz des im Vergleich zu günstigeren Headsets höheren Preises aufgrund der hervorragenden (Klang-)Qualität. Das Voyager Pro ist ein ganz klarer Kauftipp!

Trust Wide Screen Design Tablet

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Mäuse sind bei der Computerbedienung nicht mehr wegzudenken. Dabei eignen sich die Zeigegeräte längst nicht für alle Lebenslagen. So artet das Zeichnen oder das Verfassen handschriftlicher Notizen mit einer Computermaus auch nach viel Übung meist in ein unleserliches Gekrakel aus. Kein Wunder, dass Designer überwiegend auf Grafiktabletts setzen. Mittlerweile gibt es auch für Privatkunden erschwingliche und interessante Angebote.

Wir haben uns für den Test das TB-7300 Wide Screen Design Tablet von Trust vorgenommen. Mit seinen Abmaßen von ca. 42×30 cm und einer Bedienfläche von 30,5×19,5 cm, die beinahe der Größe eines DIN A4-Blatts entspricht, gehört es schon zu den größeren Vertretern seiner Art. Wie die Seitenverhältnisse bereits nahelegen, ist das Zeichentablett für Widescreen-Bildschirme ausgelegt, kann aber mit einem Tastendruck auf 4:3-Standardmonitore umgeschaltet werden. Um die Zeichenfläche herum sind 34 belegbare Shortcut-Flächen angeordnet. Über der Zeichenfläche befinden sich zwei runde Drehknöpfe, die zum Scrollen, Zoomen oder zur Regelung der Lautstärke eingesetzt werden können. Die Arbeitsfläche ist milchig-durchsichtig und kann angehoben werden, damit einzelne Blätter zum Abzeichnen darunter gelegt werden können.

Mit Hilfe des Zeichentabletts können 1024 verschiedene Druckstufen dargestellt werden, die sich auf dem Bildschirm als unterschiedliche Strichbreiten anzeigen lassen. Damit kann nicht nur eine Handschrift hübsch auf dem Bildschirm dargestellt werden, sondern es lassen sich auch anspruchsvollere Zeichnungen verwirklichen.

Das Grafiktablett lässt sich auch als schlichter Maus-Ersatz verwenden. Das erfordert allerdings gerade zu Beginn eine gewisse Eingewöhnungs- und Übungszeit. Je nach persönlichem Geschmack kann dazu der Stift- oder der Mausmodus gewählt werden. Während beim Stiftmodus die Fläche des Grafiktabletts wie ein Abbild des Bildschirms wirkt und beispielsweise ein Klick in die rechte obere Ecke des Grafiktabletts stets auch rechts oben im Bildschirm dargestellt wird, ermöglicht der Mausmodus im Gegensatz dazu eine relative Navigation, erfordert also stets, dass die maustypischen Bewegungsabläufe auf dem Grafiktablett nachvollzogen werden.

Das Zeichentablett unterstützt die Vista-Tablet PC-Funktionen inklusive der Handschrifterkennung. So braucht man nicht einmal mehr eine Tastatur. Theoretisch zumindest, denn die meisten Nutzer dürften mit der Tastatur schneller sein als mit einem Stift, jedenfalls wenn die Handschrifterkennung nicht zu viele Fehler produzieren soll. Schön sind aber Kleinigkeiten, wie beispielsweise die Möglichkeit, handschriftliche E-Mails zu verfassen.

Das Tablett ist gut verarbeitet und fast schon ein Hingucker auf dem Schreibtisch. Der Zeichenstift wird mittels einer AAA-Batterie oder eines entsprechenden Akkus betrieben und liegt vernünftig in der Hand. Er hätte jedoch ein wenig wertiger ausfallen können. Im Lieferumfang enthalten ist ein Stifthalter, in den man den Zeichenstift stecken kann, wenn man ihn einmal nicht benötigt.

Die Anzeigegenauigkeit des Grafiktabletts ist für den privaten und semiprofessionellen Gebrauch ausreichend. Eine gelegentlich auftretende Ungenauigkeit in Form eines kurzzeitigen Zitterns des Mauszeigers um 1-3 Pixel ist in den meisten Situationen nicht weiter störend.

Der Preis des TB-7300 Grafiktabletts liegt zwischen 130-160 Euro.

Fazit
Das Trust Wide Screen Design Tablet TB-7300 eignet sich für den privaten und semiprofessionellen Einsatz und hinterlässt einen guten Eindruck.