Computer-TIP - Testberichte, Informationen & Produktvorstellungen

 

Plustek DocServ W1000

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Wie Drucker auch, gehören Scanner heute völlig selbstverständlich in jedes Büro. Für Drucker existieren schon längst zahlreiche Möglichkeiten, diese von verschiedenen Computern aus zu nutzen. Sie reichen von der einfachen Druckerfreigabe unter Windows bis hin zu Netzwerk-Printservern. Bei Scannern sieht es in diesem Bereich eher düster aus. Hier bleibt meist nur der Kauf eines Scanners mit eingebautem Netzwerkanschluss. Das ist teuer und die Auswahl ist gering. Plustek hat nun einen Scanserver entwickelt, der verschiedene Modelle unterstützt. DocServ W1000 heißt das Gerät und ermöglicht die gemeinsame Nutzung eines Scanners für alle Computer im lokalen Netzwerk.

Die Installation des DocServ W1000 ist erfreulich einfach. Es muss das beigefügte Netzwerkkabel mit einem Netzwerkhub verbunden werden und für einen Stromanschluss gesorgt werden. Anschließend wird die Treibersoftware auf einem Rechner im Netzwerk installiert. Soweit noch nicht ohnehin vorhanden, wird dann die Treibersoftware des Scanners aufgespielt und dann durch eine dem DocServ beiliegende Software „gepatched”. Nun kann über die DocServ-Konsole der angeschlossene Scanner mit dem PC virtuell verbunden werden und so genutzt werden, als wäre er direkt am Computer angeschlossen. Nach Abschluss des Scanvorgangs sollte die Verbindung per Klick wieder getrennt werden, da immer nur ein PC gleichzeitig mit dem Scanner verbunden sein kann. Sollte dies einmal vergessen werden, zeigt die Software auf anderen Computern an, mit welchem Rechner der Scanner zur Zeit verbunden ist und das Problem kann so schnell behoben werden.

Der DocServ verfügt über einen USB 2.0-Eingang für einen Scanner und einen 10/100Mbit-Ethernet Ausgang und ermöglicht so eine zügige Datenübertragung zum PC. Allerdings logischerweise begrenzt auf den höchstmöglichen Datendurchsatz der 100Mbit-Netzwerkverbindung. Daher werden auch High-Speed Scanner mit einem theoretischen Datendurchsatz von 480Mbit auf 100Mbit ausgebremst. Im Test fiel die eingeschränkte Übertragungsrate jedoch kaum auf. Lediglich die Reaktionszeit des Scanners zwischen dem Auslösen des Scanauftrags und dem tatsächlichen Beginn der Ausführung verzögerte sich merklich um etwa 2 Sekunden.

Im Testbertrieb lief der Scanserver stets stabil. Abstürze oder Instabilitäten des Betriebssystems oder der Treibersoftware konnten weder unter Windows XP, noch unter Vista (32-Bit) festgestellt werden. Die Installation ist einfach, die Bedienung ist intuitiv.
Der DocServ W1000 ist kompatibel mit allen Plustek USB-Scannern. Scanner von anderen Herstellern werden nicht unterstützt.

Der DocServ W1000 kostet 350-400 Euro und kann unter Windows 2000, XP und Vista (32-Bit) betrieben werden.

Fazit
Der Plustek DocServ W1000 bietet eine komfortable Lösung, um einen Scanner an mehreren Computern nutzen zu können. Dabei steht es dem Nutzer frei, ein passendes Scannermodell auszusuchen: DIN-A3 Scanner, Einzugscanner oder Buchscanner. Der DocServ überzeugt dabei in Installation, Bedienung und Funktionsumfang.


Plantronics Headset "Discovery 925"

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Das neue edel aussehende Bleutooth-Headset Discovery 925 von Plantronics im V-Look ist ein Leichtgewicht. Es bringt gerade einmal 8 Gramm auf die Waage und kommt ohne Ohrbügel aus. Das Headset hat flexible Ohrstöpsel in verschiedenen Größen, die sich quasi im Ohr festklemmen und das Headset stabil halten, so dass sich anfängliche Bedenken, das Headset könnte bei abrupten Kopfbewegungen herunterfallen, schnell als unbegründet herausstellten.

Die Bedienung des Discovery 925 ist sehr intuitiv. Es gibt lediglich zwei Tasten. Die größere von beiden ist für das Ein- und Ausschalten sowie für die Annahme von Gesprächen und das Auflegen verantwortlich, die kleinere regelt die Lautstärke. Allerdings benötigt man die manuelle Lautstärkeregelung tatsächlich eher selten, denn das Discovery 925 passt die Sende- und Empfangsstärke automatisch dem Geräuschpegel an. Das funktionierte im Test auch in relativ lauten Umgebungen zuverlässig. Nur selten übersteuerte der Ohrhörer kurzzeitig, was noch im Toleranzbereich liegt.


headset3_230Das Headset als Modeaccessoire.

Das Headset hat eine gute Übertragungsqualität. Als Nutzer versteht man den Gesprächspartner laut und deutlich und auch die eigene Sprache wird in guter Qualität übermittelt.

Das Discovery 925 unterstützt eine Multi-Point Verbindung, kann also gleichzeitig an mehreren Geräten genutzt werden. Das wird beispielsweise bei Voice over IP- und Handy-Nutzung am Arbeitsplatz interessant. So können auf beiden Geräten mit dem gleichen Headset Anrufe entgegengenommen werden.

Der integrierte Lithium-Ionen Akku versorgt das Headset mit genug Strom für üppige 5 Stunden Sprechzeit oder für 7 Tage Standby-Betrieb. Das im Lieferumfang enthaltene Aufbewahrungsetui dient zusätlich noch als mobile Ladestation. Der im Etui integrierte Akku kann das Discovery 925 auch ohne feste Stromverbindung unterwegs einmal vollständig aufladen. Wahlweise können die Tragetasche und das Headset an einem 220V-Anschluss oder am USB-Port eines Computers geladen werden.

Das Discovery 925 kostet etwa 80-100 Euro und ist seit Mai 2008 in den Farben Schwarz, Gold und Pink erhältlich.

Fazit
Das Plantronics Discovery 925 sieht nicht nur unverschämt gut aus, es hat auch einen schönen Klang. 5 Stunden Gesprächsdauer sind vergleichsweise viel und die als Aufbewahrungstasche getarnte mobile Ladestation ist eine sehr praktische Angelegenheit. Das Headset überzeugt auf ganzer Linie und hat daher die volle Punktzahl redlich verdient!