Computer-TIP - Testberichte, Informationen & Produktvorstellungen

 

Pure Photo – Fotobuch auf Fotopapier

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Fotobücher sind eine feine Sache. Man kann seine Erinnerungen darin nicht nur lose sammeln, wie in einer Fotokiste, sondern kann sie geordnet und in ansprechender Form Freunden und Bekannten präsentieren. Dank der digitalen Fotografie ist es einfach geworden, solche Fotobücher zu erstellen und die Vorlage in hoher Qualiltät zu fertigen.

Die Archillesfese vieler Fotobücher ist allerdings, einmal vom Kaufpreis abgesehen, die Bildqualität. Diese bleibt nur allzu oft hinter der Qualität und Brillanz von professionell gedruckten Fotografien zurück. Das schweizer Unternehmen Imaging Solutions hat dieses Problem erkannt und bietet daher Maschinen zur Fertigung von Fotobüchern auf echtem Fotopapier an. Wir haben probeweise ein solches “Pure Photo”-Fotobuch im Din-A4 Querformat zusammengestellt. Das Ergebnis lässt sich sehen.

Qualitativ sind die Fotodrucke tatsächlich nicht von normalen Fotos zu unterscheiden. Jeweils die erste und letzte Seite sind am Hardcover festgeklebt. Die Rückseiten der einzelnen Fotos sind mit der nächsten Fotoseite zusammengeklebt. So wird einerseits keine Buchbindung benötigt. Andererseits können auch Panoramabilder erstellt werden, ohne einen auffällig störenden Bindungsknick in der Mitte.

Unser Panorama-Testbild (Kapstadt). Es ist nur ein winziger Knick in der
Mitte zu erkennen. Ansonsten liegt das Bild völlig flach und plan auf dem Tisch.

Die Fertigungsqualität ist hoch. Nur bei genauerem Hinsehen fällt es auf, dass die Rückseiten der Fotoseiten aneinandergeklebt sind. Das stört nicht und hat wohl keine negativen Auswirkungen auf die Haltbarkeit und die Lebensdauer des Buchs.

In Deutschland nutzen die Pure Photo-Drucktechnik unter anderem Foto Quelle (www.fotoquelle.de), der allcop Farbbild-Service (www.i-port.de) und auch die Saal-Gruppe aus Siegen (www.saal-fotobuch.de).

Fazit
Unser selbst erstelltes Pure Photo-Buch wies eine hervorragende Bild- und Verarbeitungsqualität auf. Leuchtende Farben, die Möglichkeit, Panorama-Bilder abzubilden und die Stabilität des Buchs überzeugen.

Plustek Duplex Einzugsscanner PS286

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In Büros und Behörden gibt es unzählige Papierdokumente, die entweder zwecks besserer Auffindbarkeit digitalisiert werden sollen oder die künftig ausschließlich digital gebraucht werden. Für solche Digitalisierungsvorhaben bietet sich der Einsatz eines Einzugsscanners an. Wir haben den SmartOffice PS286 von Plustek unter die Lupe genommen.

Der SmartOffice PS286 fällt zunächst durch seine kompakte Form auf. Die Abmaße betragen im zusammengeklappten Zustand gerade einmal 15x25x14 cm (HxBxT). Dadurch fällt er sogar auf einem Schreibtisch kaum weiter auf. Die geringe Größe erlaubt es auch, das Gerät unterwegs einzusetzen – eine Steckdose muss freilich dennoch vorhanden sein. Im Lieferumfang des Scanners ist eine passende Transporttasche enthalten.

Aufgeklappt fnden ca. 50 Blatt im Einzugsschacht Platz. Der Einzeleinzug funktioniert relativ zuverlässig. Nur selten werden mehrere Blätter gleichzeitig eingezogen. Für den Fall, dass sich Blätter im Gerät verhaken, kann dieses mit einem Handgriff geöffnet werden. Die Scanvorlagen werden gerade durch das Gerät geführt und nicht geknickt. Das erlaubt es auch, Visitenkarten zu digitalisieren. Sogar Kreditkarten können problemlos durch das Gerät gezogen werden.

Der PS286 verfügt über zwei optische Scan-Einheiten. Dies ermöglicht einen Duplexscan von Vorder- und Rückseite gleichzeitig, ohne ein Dokument nochmals durch das Gerät führen zu müssen.

Die Bedienung des Scanners erfolgt über ein Bedienfeld am Gerät selbst. Dort kann eine Ziffer zwischen 1 und 9 eingestellt werden. Die Zahlen können auf dem Computer im Treiberprogramm des Scanners programmiert werden. Danach kann man am Gerät anhand der passenden Ziffer auswählen, ob ein durchsuchbares PDF erstellt oder eine Visitenkarte doppelseitig gescannt werden soll.

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Konfigurationsprogramm. Links sind die Programme 1-9 zu sehen. Rechts die zugehörigen Einstellungen.

Die Scan-Geschwindigkeit liegt bei bis zu 25 Seiten pro Minute. Allerdings dauert ein Duplexscan rund doppelt so lang wie das einseitige Digitalisieren und auch Farbscans beanspruchen deutlich mehr Zeit als Schwarzweiß- und Graustufen-Scans. Sofern verschiedene Korrekturfunktionen durch die Treibersoftware aktiviert werden, verlangsamt sich der Scanvorgang noch einmal. Dennoch ist die Geschwindigkeit in allen Bereichen durchweg akzeptabel. Die Schwarzweiß- und Graustufen-Qualität bei Texten ist gut. Die Grafikqualität befriedigend.

Die Installation des Scanners ist einfach und problemlos. Vor dem ersten Gebrauch ist eine Kalibrierung erforderlich. Dazu muss nach Aufforderung durch das Installationsprogramm das beiliegende Kalibrierungsblatt in den Drucker eingelegt und eingescannt werden. Der Scanner läuft unter Windows 2000, XP  und Vista. Auch 64-bit Treiber sind verfügbar. Der PS286 kann mit dem von Plustek hergestellten Scan-Server “DocServ W1000″ im Firmennetzwerk betrieben werden.

Im Lieferumfang befindet sich neben dem Scanner eine Tragetasche sowie verschiedene Programme. Darunter eine Software zur Dokumentenverwaltung (Presto Page Manager), ein Visitenkarten-Verwaltungsprogramm (Bizcard Finder) und ein OCR-Texterkennungsprogramm (FineReader 6 Sprint).

Der SmartOffice PS286 kostet ca. 400 Euro.

Fazit
Der SmartOffice PS286 von Plustek ist eine solide Lösung zur Digitalisierung von losen ein- oder beidseitig bedruckten Dokumenten. Scangeschwindigkeit und -qualität sind passabel. Das kompakte Gerät eignet sich sehr gut für den mobilen Einsatz und kann sogar Visiten- und Kreditkarten ablichten.