Computer-TIP - Testberichte, Informationen & Produktvorstellungen

 

Trust Wide Screen Design Tablet

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Mäuse sind bei der Computerbedienung nicht mehr wegzudenken. Dabei eignen sich die Zeigegeräte längst nicht für alle Lebenslagen. So artet das Zeichnen oder das Verfassen handschriftlicher Notizen mit einer Computermaus auch nach viel Übung meist in ein unleserliches Gekrakel aus. Kein Wunder, dass Designer überwiegend auf Grafiktabletts setzen. Mittlerweile gibt es auch für Privatkunden erschwingliche und interessante Angebote.

Wir haben uns für den Test das TB-7300 Wide Screen Design Tablet von Trust vorgenommen. Mit seinen Abmaßen von ca. 42×30 cm und einer Bedienfläche von 30,5×19,5 cm, die beinahe der Größe eines DIN A4-Blatts entspricht, gehört es schon zu den größeren Vertretern seiner Art. Wie die Seitenverhältnisse bereits nahelegen, ist das Zeichentablett für Widescreen-Bildschirme ausgelegt, kann aber mit einem Tastendruck auf 4:3-Standardmonitore umgeschaltet werden. Um die Zeichenfläche herum sind 34 belegbare Shortcut-Flächen angeordnet. Über der Zeichenfläche befinden sich zwei runde Drehknöpfe, die zum Scrollen, Zoomen oder zur Regelung der Lautstärke eingesetzt werden können. Die Arbeitsfläche ist milchig-durchsichtig und kann angehoben werden, damit einzelne Blätter zum Abzeichnen darunter gelegt werden können.

Mit Hilfe des Zeichentabletts können 1024 verschiedene Druckstufen dargestellt werden, die sich auf dem Bildschirm als unterschiedliche Strichbreiten anzeigen lassen. Damit kann nicht nur eine Handschrift hübsch auf dem Bildschirm dargestellt werden, sondern es lassen sich auch anspruchsvollere Zeichnungen verwirklichen.

Das Grafiktablett lässt sich auch als schlichter Maus-Ersatz verwenden. Das erfordert allerdings gerade zu Beginn eine gewisse Eingewöhnungs- und Übungszeit. Je nach persönlichem Geschmack kann dazu der Stift- oder der Mausmodus gewählt werden. Während beim Stiftmodus die Fläche des Grafiktabletts wie ein Abbild des Bildschirms wirkt und beispielsweise ein Klick in die rechte obere Ecke des Grafiktabletts stets auch rechts oben im Bildschirm dargestellt wird, ermöglicht der Mausmodus im Gegensatz dazu eine relative Navigation, erfordert also stets, dass die maustypischen Bewegungsabläufe auf dem Grafiktablett nachvollzogen werden.

Das Zeichentablett unterstützt die Vista-Tablet PC-Funktionen inklusive der Handschrifterkennung. So braucht man nicht einmal mehr eine Tastatur. Theoretisch zumindest, denn die meisten Nutzer dürften mit der Tastatur schneller sein als mit einem Stift, jedenfalls wenn die Handschrifterkennung nicht zu viele Fehler produzieren soll. Schön sind aber Kleinigkeiten, wie beispielsweise die Möglichkeit, handschriftliche E-Mails zu verfassen.

Das Tablett ist gut verarbeitet und fast schon ein Hingucker auf dem Schreibtisch. Der Zeichenstift wird mittels einer AAA-Batterie oder eines entsprechenden Akkus betrieben und liegt vernünftig in der Hand. Er hätte jedoch ein wenig wertiger ausfallen können. Im Lieferumfang enthalten ist ein Stifthalter, in den man den Zeichenstift stecken kann, wenn man ihn einmal nicht benötigt.

Die Anzeigegenauigkeit des Grafiktabletts ist für den privaten und semiprofessionellen Gebrauch ausreichend. Eine gelegentlich auftretende Ungenauigkeit in Form eines kurzzeitigen Zitterns des Mauszeigers um 1-3 Pixel ist in den meisten Situationen nicht weiter störend.

Der Preis des TB-7300 Grafiktabletts liegt zwischen 130-160 Euro.

Fazit
Das Trust Wide Screen Design Tablet TB-7300 eignet sich für den privaten und semiprofessionellen Einsatz und hinterlässt einen guten Eindruck.

Case Logic – Kamera-Rucksack

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Ein Fotorucksack ist für den versierten Fotografen unterwegs ein Muss. Umhängetaschen bieten zwar teilweise ausreichend viel Stauraum, stören aber beim Fotografieren und beim Wandern auf längeren Strecken.

Der Case Logic Foto-Rucksack ist mit seinen Außenabmaßen von ca. 37x18x28 cm (L x T x H) sehr kompakt. Dennoch bietet das Hauptfach Raum für die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände. Neben einer SLR-Kamera mit aufgestecktem Teleobjektiv fasst der Rucksack einen Blitz und zwei bis drei weitere Objektive. Die Ausrüstung wird durch die weich gepolsterten Kammern vor Erschütterungen geschützt. Dabei hätte der Hersteller ruhig noch ein oder zwei weitere Trennwände mit Klettverschluss spendieren können. Die Kamera selbst kann wahlweise auch in einem Aufhängungssystem platziert werden, was für eine größere Sicherheit bei Stürzen sorgen soll, aber nur begrenzt Raum für aufgestecktes Zubehör lässt. Das muss dann eben im Hauptfach untergebracht werden. Der Boden des Rucksacks ist verstärkt, Standfüße sind jedoch nicht vorhanden.

Der Rucksack bietet mit verschiedenen kleinen Taschen Raum für Zubehör, wie Speicherkarten, Kabel, Ladegerät und Batterien. An der linken Außenseite befindet sich eine Stativbefestigung. Größere Stative sind in dieser Halterung unterwegs allerdings arg störend. An der rechten Seite ist eine ausklappbare Tasche, in der sich eine kleine Wasserflasche unterbringen lässt.

Der Rucksack ist gut verarbeitet und macht einen stabilen Eindruck. Er bietet einen vernünftigen, wenn auch nicht grandiosen Tragekomfort. Die Polsterung der Trageriemen ist nicht zu weich und die Auflagefläche am Rücken ist durch die zweiteilige Polsterung reduziert, was ein wenig zur besseren Belüftung des Rückens beiträgt.

Wer die Kamera in der Aufhängevorrichtung unterbringt, kann diese zügig über eine separate Öffnung an der Oberseite entnehmen. Der Zugriff auf die Objektive im Hauptfach ist ebenfalls leicht möglich. Das Hauptfach lässt sich über einen leichtgängigen Reißverschluss öffnen, wobei zwei Klettbefestigungen an der Außenseite verhindern, dass die Klappe versehentlich ganz auf geht und Objektive herausfallen. Das ist ein Pluspunkt in Sachen Sicherheit, stört aber beim Schnellzugriff.

Der Fotorucksack kostet ca. 70 Euro.

Fazit
Der Case Logic Fotorucksack PSL66G hinterlässt, von kleinen Schwächen abgesehen, einen insgesamt ordentlichen Eindruck. Trotz der kompakten Abmaße lassen sich die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände mitnehmen. Kamera und Zubehör sind durch Aufhängung, Polsterung und verstärkte Außenwände gut geschützt.