Computer-TIP - Testberichte, Informationen & Produktvorstellungen

 

USB-Stick mit Verschlüsselung

emtec_s450

USB-Sticks werden oft verlegt, vergessen, verloren oder gestohlen. Dabei ist meist nicht der Materialwert des Geräts oder der Verlust der Daten das, was am meisten schmerzt, sondern vielmehr die Tatsache, dass Unbefugte Zugriff auf sensible Daten erlangen können.

Abhilfe schaffen verschlüsselte USB-Sticks. Der S450 von Emtec hat ein integriertes Verschlüsselungsmodul. Bevor die enthaltenen Daten ausgelesen werden können, muss ein Kennwort eingegeben werden. Wird der USB-Stick vom Computer getrennt, werden die Daten automatisch bis zur nächsten Kennworteingabe gesperrt. Nach sechs fehlgeschlagenen Authentifizierungsversuchen wird der Speicher des Geräts gelöscht.

Der S450 ist in den Größen zwischen 4 und 64 GB und erhältlich und kostet zwischen 25 und 90 Euro. Die Lesegeschwindigkeit liegt bei maximal 25 MB pro Sekunde, die höchste Schreibgeschwindigkeit bei 15 MB pro Sekunde. Der USB-Steckkopf kann im Gehäuse versenkt werden.

Eine Alternative zu USB-Sticks mit eingebauter Verschlüsselung ist das kostenlos erhältliche Programm TrueCrypt, das jeden beliebigen Speicherstein in einen kleinen Tresor verwandelt.

Fazit
USB-Stick für Dokumente und Dateien, die vor dem Zugriff durch Dritte geschützt werden sollen.

Plantronics Voyager Pro

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Das Voyager Pro ist das neue Flaggschiff im Headset-Sortiment von Plantronics. Es hat eine schlichte und funktionale Formgebung und fällt aufgesetzt deutlich weniger auf, als zunächst angenommen. Die breitere Rückseite verschwindet praktisch vollständig hinter dem Ohr und von vorn ist nur der Mikrofonbügel und ein kleiner Teil der Halterung sichtbar. Das Headset sitzt fest am Ohr, das Gewicht ist kaum merklich und und das gerät stört seinen Träger auch sonst nicht.

Die Klangqualität ist sehr gut. Der Gespächspartner kann (oft auch bei Gesprächen im Auto bei höheren Geschwindigkeiten) den Unterschied zu einem normalen Büro-Telefonat kaum feststellen. Für Telefongespräche im Freien hat das Headset eine Reduzierung für Windgeräusche integriert. Die funktionierte im Test sehr gut.

Das Voyager Pro wird per Bluetooth mit dem Mobiltelefon gekoppelt und kann auch mit einem PC verbunden werden. Praktisch ist, dass das Headset die gleichzeitige Kopplung mit zwei Bluetooth-Geräten erlaubt, beispielsweise PC und Handy.

Das Gerät ist gut verarbeitet und sieht hochwertig aus. Die Bedienung läuft über nur drei Tasten. Eine Taste fürs Ein- und Ausschalten sowie für den Kopplungsmodus. Zwei Tasten für die Lautstärke. Die Handhabung erfolgt nach einmaliger Lektüre der Anleitung wunvöllig intuitiv.

An der Unterseite ist der Ladestecker. Damit kann das Gerät per USB-Kabel aufgeladen werden. Leider ist kein Standard Mini-USB-Stecker verwendet worde, sondern eine abgeflachte proprietäre Variante. Dieser Nachteil relativiert sich allerdings dadurch, dass alle notwendigen Ladekabel schon im Lieferumfang enthalten sind: ein Ladekabel zum Anschluss an eine 220V-Steckdose, ein Kabel mit USB-Anschluss und ein Adapter für den 12V-Zigarettenanzünder im Auto.

Der integrierte Akku soll bis zu 120 Stunden Standby-Zeit oder bis zu 6 Stunden Gesprächszeit leisten. Eine automatische Ansage informiert bei niedrigem Akkustand.  Bisher sind wir trotz sehr seltenen Nachladens nicht an die Grenzen der Akkukapazität vorgedrungen.

Das Plantronics Voyager Pro seit Mitte Juli 2009 für 99,99 EUR (UVP) erhältlich.

Fazit
Das Voyager Pro ist ein hervorragendes Headset, das kaum Wünsche offen lässt. Es bietet auch unter schwierigen Bedingungen eine sehr gute Klangqualität, eine gute Verarbeitung, lange Akkulaufzeit und guten Komfort. Die Anschaffung lohnt besonders für Vieltelefonierer trotz des im Vergleich zu günstigeren Headsets höheren Preises aufgrund der hervorragenden (Klang-)Qualität. Das Voyager Pro ist ein ganz klarer Kauftipp!